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Motiviert bis in die Haarspitzen: Ariane Friedrich (Archiv).
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Motiviert bis in die Haarspitzen: Ariane Friedrich (Archiv).

Leichtathletik

Zwei Meter für Hochspringerin Friedrich

Trotz Beschwerden zeigt sich Hochspringerin Ariane Friedrich in Karlsruhe in bestechender Frühform. Der deutsche 800-Meter-Meister Robin Schembera sorgt in Glasgow für eine kleine Sensation.

Karlsruhe/Glasgow. Die deutschen Leichtathleten sind in der noch jungen Hallensaison bereits in guter Frühform. Hochspringerin Ariane Friedrich sprang in Karlsruhe über 2,00 Meter, 800-Meter-Läufer Robin Schembera hängte beim Länderkampf in Glasgow sogar den Weltmeister ab.

Beim internationalen Meeting in der Karlsruher Europahalle feierte Friedrich in dieser Saison ihren zweiten Sieg beim zweiten Start. Trotz starker Rückenschmerzen verbesserte sie ihre Vorwochen-Leistung aus dem tschechischen Hustopece noch einmal um fünf Zentimeter. "Ich freue mich über die 2,00 Meter, aber es ist eigentlich ein Wunder, dass ich sie geschafft habe", sagte die 26 alte Frankfurterin. "Die Schmerzen ziehen sich bis ins Bein runter."

Aufgrund dieser Beschwerden verzichtete die Hallen-Europameisterin nach ihrem Siegsprung darauf, auch noch die Weltjahresbestleistung (2,01) ihrer Dauerrivalin Blanka Vlasic (Kroatien) anzugreifen. "Wenn ich weitergesprungen wäre, hätte ich mich mit Sicherheit ernsthaft verletzt. So glaube ich, dass es nichts Ernstes ist", sagte sie.Dennoch ließ sich Friedrich noch am Abend behandeln. "Diese Schmerzen ärgern mich wirklich", meinte sie. Aber auch so reichte es zur Titelverteidigung vor der Russin Viktorija Kljugina (1,92).

Eine Überraschung gelang in Karlsruhe Christian Blum (Chemnitz).Der 22-Jährige belegte über 60 Meter in 6,65 Sekunden den dritten Platz und ließ dabei sogar Weitsprung-Weltmeister Dwight Phillips (USA/6,74) auf Rang sechs hinter sich. Nur die Norm für die Hallen-WM im März in Doha verpasste er um eine Hundertstel. "Die 6,64 schaffe ich aber auch noch. Dann eben nächste Woche in Stuttgart", sagte Blum. Es siegte Usain Bolts jamaikanischer Staffel-Kollege Lerone Clarke (6,64). Tobias Unger (München) musste seinen Start noch am Sonntagmorgen wegen eines grippalen Infekts absagen.

Den spannendsten Wettkampf in der Europahalle lieferten sich die Stabhochspringer. Malte Mohr (Leverkusen) und Alexander Straub (Filstal) verloren erst im Stechen gegen Vize-Weltmeister Romain Mesnil aus Frankreich. Alle drei hatten 5,61 Meter übersprungen und waren an der Höhe von 5,71 gescheitert. Aber nur Mesnil schaffte es noch einmal über 5,61 Meter. "Es war für mich der erste Wettkampf in diesem Jahr und es war nicht einfach, den Rhythmus zu finden", sagte Straub. Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) belegte Platz vier, der 37-jährige Tim Lobinger (München) wurde Achter.

DLV-Team überzeigt in Glasgow

Beim Fünf-Länder-Vergleich in Glasgow erreichte das junge Perspektivteam des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) mit 51 Punkten den dritten Platz. Es siegte Gastgeber Großbritannien (63) vor den USA (60). Eine Commonwealth-Auswahl (49) und Schweden (30) belegten hinter Deutschland die Plätze vier und fünf.

Der deutsche 800-Meter-Meister Schembera (Leverkusen) sorgte in Glasgow für eine kleine Sensation. Er nahm dem südafrikanischen Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi fast eine Sekunde ab und siegte in 1:48,55 Minuten. "Das war außergewöhnlich stark, ein großer Sieg, der Robin Rückenwind für die Freiluft-EM im August geben wird. Der Junge hat großes Potenzial", lobte DLV-Cheftrainer Rüdiger Harksen. Für den zweiten deutschen Einzelsieg sorgte Björn Otto (Uerdingen/Dormagen) im Stabhochsprung. "Das war ein gelungener Einstieg in die Saison.

Jeder hat um jeden Platz und jeden Punkt gekämpft", sagte Harksen.Die Frankfurterin Claudia Rath und Christopher Hallmann aus Ahrensburg haben sich am Wochenende bei den deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Frankfurt/Main die Titel gesichert. Die 23 Jahre alte Rath ließ Michelle Weitzel (Regensburg) und Stefanie Saumweber (Ulm) klar hinter sich, während Hallmann bei den Männern am Ende nur sieben Zähler Vorsprung auf Steffen Kahlert (Wunstorf) hatte. Platz drei belegte der Frankfurter Jan-Felix Knobel. (dpa)

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