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Nur zwei Baustellen

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Das DFB-Team elf Tage vor seinem ersten Spiel

Überraschend gibt es unter der Torlatte Probleme: Der gesetzte Torwart Jens Lehmann, 38, schwächelt wegen fehlender Spielpraxis enorm. Unsicherheiten im jüngsten Testspiel gegen Weißrussland haben auch Trainer Joachim Löw aufgeschreckt: Ist Lehmann noch der Mann, der richtig zupacken kann?

Die Abwehr steht im Großen und Ganzen, wenn auch der Fitness-Zustand des Innenverteidigers Christoph Metzelder Anlass zur Sorge bereitet. Wegen einer hartnäckigen Entzündung am Fuß hat der 27-Jährige in diesem Jahr kaum gespielt. Sollte er nicht rechtzeitig fit werden, fiele ein entscheidender Führungsspieler aus. Vielleicht fehlt der deutschen Abwehr etwas von der gnadenlosen Härte italienischer Verteidiger. Die Außenpositionen sind mit schnellen, jungen Leuten sehr ordentlich besetzt.

Keine Kopfschmerzen bereitet das Mittelfeld, in dem Michael Ballack und Torsten Frings gesetzt sind. Nach ihren schweren Verletzungen sind beide auf dem besten Weg zur alten Top-Form. Zudem gibt es genug Variationsmöglichkeiten, obwohl der Ausfall des besten Technikers, Bernd Schneider, schwer wiegt. Spielerisch gibt es bei diesem Turnier sicher bessere Mittelfeldreihen, dafür ist die DFB-Elf gut organisiert.

Der Parade-Mannschaftsteil ist der Sturm, dort ist jeder für ein Tor gut. Klose traf zuletzt regelmäßig, in 75 Länderspielen 39 Mal. Auch Mario Gomez, Kevin Kuranyi oder Lukas Podolski könnten in der ersten Elf stehen. Kopfballstärke, hohe Laufbereitschaft und unbedingter Wille zeichnet sie aus. kil

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