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Zverev verliert gegen Nadal

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Erst nach fünf Sätzen musste sich Philipp Kohlschreiber dem Spanier David Ferrer geschlagen geben.
Erst nach fünf Sätzen musste sich Philipp Kohlschreiber dem Spanier David Ferrer geschlagen geben. © Alberto Saiz/AP

Weil Alexander Zverev gegen Rafael Nadal nicht bestehen kann, fällt die Entscheidung im Viertelfinale des Davis Cups zwischen Spanien und Deutschland im letzten Einzel.

Die Entscheidung im Davis-Cup-Viertelfinale zwischen Spanien und Deutschland fällt erst im letzten Einzel. Alexander Zverev verlor in Valencia das Spitzenduell gegen Rafael Nadal mit 1:6, 4:6, 4:6 und verpasste damit den für den Einzug ins Halbfinale notwendigen dritten Punkt.

Zverev, Vierter der Weltrangliste, war gegen die Nummer eins der Tennis-Welt ohne jede Chance und musste sich nach einer insgesamt schwachen Leistung in lediglich 2:16 Stunden geschlagen geben. Nach vier Partien steht es damit 2:2. Für das entscheidende Einzel sind bislang Philipp Kohlschreiber und David Ferrer vorgesehen. Allerdings können die beiden Teamchefs noch Änderungen vornehmen.

Zverev stand gegen Nadal völlig auf verlorenem Posten. Der Weltranglistenerste war von Beginn an heiß auf das Spitzeneinzel und riss die Zuschauer in der imposanten Stierkampfarena bereits früh von den Sitzen. Schon als der Stadionsprecher vor der Partie die Erfolge von Nadal verlas, herrschte Festtagsstimmung. Diese steigerte sich noch, da Nadal anfangs wie ein Orkan über Zverev hinwegfegte.

Nach gerade einmal 34 Minuten ging der erste Satz mit 6:1 an Nadal. Deutschlands Teamchef Michael Kohlmann und Tennis-Legende Boris Becker, Head of Men's Tennis im Deutschen Tennis Bund, berieten einigermaßen ratlos, wie sie ihren Spitzenspieler wieder in die Spur bringen könnten.

Doch eine Lösung fanden sie nicht. Nadal gelang auch zu Beginn des zweiten Abschnitts sofort ein Break. Zwar nahm Zverev dem Spanier danach ebenfalls den Aufschlag ab und steigerte sich ein wenig. Aber zum 3:2 gelang Nadal wieder ein Break, nach 1:26 Stunden stand es 2:0 für den 31 Jahre alten Mallorquiner.

Nach seiner rund zehnwöchigen Pause wegen einer Verletzung am rechten Hüftbeuger war Nadal zwar noch ein ganzes Stück von seiner Bestform entfernt. Doch weil Zverev nicht annähernd sein bestes Tennis spielte, geriet der zehnmalige French-Open-Champion auf seinem Lieblingsbelag zu keiner Zeit in Gefahr. 38 vermeidbare Fehler wies die Statistik nach zwei Sätzen für Zverev aus - viel zu viel, um eine Chance gegen Nadal zu haben.

Im dritten Satz gelangen Nadal ebenfalls zwei schnelle Breaks, danach war die Partie gelaufen. Zwar kam Zverev noch einmal auf 3:4 heran, doch von einer Wende blieb der immer wieder mit sich hadernde Weltranglisten-Vierte meilenweit entfernt. Mit dem ersten Matchball machte Nadal alles klar, die rund 10 000 Zuschauer huldigten ihn mit lauten „Rafa, Rafa“-Rufen, während Zverev die Arena fluchtartig verließ. (dpa) 

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