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Serena Williams zeigte bei den US Open im Spiel gegen Naomi Williams eine Überreaktion, die von als Karrikatur aufgegriffen wurde.

Serena-Williams-Karikatur

Zeitung wehrt sich gegen Kritik

Nach Kritik wegen einer als rassistisch und sexistisch angesehenen Karikatur von US-Tennisspielerin Serena Williams wehrt sich die Zeitung "The Herald Sun" gegen die Vorwürfe.

Zusammen mit weiteren Karikaturen bekannter Persönlichkeiten und dem Titel „Welcome to PC World“ wurde die Karikatur erneut am 12. September veröffentlicht - auf der Titelseite. „PC“ steht für „Political Correctness“ und meint eine diskriminierungsfreie Einstellung.

Die Zeichnung von Mark Knight wurde in den sozialen Medien heftig als sexistisch und rassistisch kritisiert, unter anderem weil Williams mit einem großen Hintern, wulstigen Lippen und krausen, vom Kopf abstehenden Haaren dargestellt wurde, daneben auf dem Boden ein Babyschnuller.

„Satirefreie Zone“ steht neben den Zeichnungen auf der Titelseite: „Wenn sich die selbst ernannten Zensoren von Mark Knight durchsetzen, wird unser neues politisch korrektes Leben sehr langweilig“, schrieb die Zeitung. Knight verteidigte sich: Es ginge in der Zeichnung nur um Williams' Ausraster auf dem Tennisplatz.

Williams hatte bei der Niederlage gegen die Japanerin Naomi Osaka im Finale der US Open drei Verwarnungen von Schiedsrichter Carlos Ramos erhalten. Zuvor hatte die 36-Jährige den Schiedsrichter als Dieb bezeichnet und anschließend beklagt, er hätte für diesen Ausdruck noch nie einen Mann bestraft. Die einstige Nummer eins der Welt aus den USA warf dem Portugiesen in diesem Zusammenhang Sexismus vor. (dpa)

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