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Untersuchung verlangt besseres Training schon in der Grundschule - Mädchen verletzen sich häufig bei Ballsportarten

Zahlreiche Unfälle im Sportunterricht könnten vermieden werden

Zahlreiche Unfälle im Sportunterricht könnten einer Untersuchung zufolge vermieden werden. Die Auswertung von 213 Schulsportunfällen ergab nach Angaben der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin, dass sich die Schüler vor allem bei Ballspielen und beim Geräteturnen verletzten.

Neu-Isenburg (ap). Zahlreiche Unfälle im Sportunterricht könnten einer Untersuchung zufolge vermieden werden. Die Auswertung von 213 Schulsportunfällen ergab nach Angaben der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin, dass sich die Schüler vor allem bei Ballspielen und beim Geräteturnen verletzten. Mit besserem Training könnten demnach viele Verletzungen verhindert werden.

Von den untersuchten 234 Verletzungen wurden 45 Prozent bei Mädchen registriert und 55 Prozent bei Jungen, wie die Gesellschaft mitteilte. Zudem zeigte sich eine Häufung der Unfälle zwischen 11 und 15 Jahren. Hauptsächlich verletzten sich die Schüler an Händen und Fingern (41 Prozent), danach kam das Sprunggelenk (20 Prozent). Bei den Mädchen waren der Untersuchung zufolge Zerrungen und Verstauchungen (37 Prozent) die häufigsten Verletzungen, bei den Jungen waren es Quetschungen und Prellungen (28 Prozent).

Die Mädchen verletzten sich der Untersuchung zufolge vor allem bei Ballsportarten (beim Pritschen, Prellen und Schießen) sowie beim Geräteturnen. Die Untersuchung fordert deshalb, dass diese Techniken bereits in der Grundschule besser erlernt werden müssten, um die Unfallhäufigkeit zu verringern. Bei den Jungen diagnostizierte die Untersuchung häufig Konzentrationsschwächen und Foulspiel als Ursachen, und verlangt auch hier eine bessere Schulung, bevor die Schüler etwa unter Wettkampfbedingungen eingesetzt werden.

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