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Massage spielt in der traditionellen indischen Medizin eine wichtige Rolle.

Würzige Ölmassagen gegen Stress

Ayurveda-Ärztin Kalyani Nagersheth setzt auf traditionelle indische Medizin

Von vier Händen mit warmem Öl synchron massiert und gesalbt werden - das ist in der ayurvedischen Praxis von Kalyani Nagersheth in Frankfurt möglich. Ihre Patienten behandelt die Halbinderin nach den Methoden der traditionellen indischen Medizin. Doch sind hier auch Menschen ohne Beschwerden eingeladen, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Statt als Wellness-Angebot will Nagersheth ihre Arbeit jedoch eher als Gesundheits-Prophylaxe verstanden wissen.

Gesunde können auf eine ausführliche "Bestandsaufnahme" verzichten. Ein Telefongespräch, in dem sie Auskunft über ihre Konstitution geben, reicht als Vorbereitung auf einen Behandlungstermin aus. In der Praxis werden die Ärztin und ihre beiden Mitarbeiter dann zupacken: Neben der Ganzkörper-Synchron-Massage (eine Stunde kostet 115 Euro) kann man sich auch gleichzeitig von vier fachkundigen Händen Kopf, Gesicht und Füße massieren lassen (40 Minuten für 90 Euro). Wer möchte, kann die Ölmassage auch mit Gewürzen anreichern lassen. Dann kommen Pfeffer, Sandelholz oder Kurkuma zum Einsatz.

Eine kräftige Abreibung mit Kichererbsenmehl vertreibt die Herbstträgheit aus dem Körper. Ein Stirn-Öl-Guss (90 Euro) soll innere Blockaden lösen und Stress reduzieren. Sehr beschäftigte Menschen können sich am Arbeitsplatz behandeln lassen. Vor Ort löst einer der drei Ayurveda-Kundigen mit zupackenden Händen so manche Verspannung (für einen Euro pro Minute). Neben Diagnose und Therapie bietet die Praxis eine Ernährungsberatung sowie Seminare zum "indischen Wissen vom langen und gesunden Leben" an.

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