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Sportmediziner empfehlen das Workout im Wasser besonders Reha-Patienten oder stark übergewichtigen Menschen.

Workout im Wasser

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Aquafitness ist längst hip - und dazu gesund

Kein Fitness-Center ohne Aquarobic-Kurs, kein Schwimmbad ohne Aquafitness-Programm. Wer in den Badeoasen der Region vorbeischaut, kann sich meist sogar ohne Voranmeldung in die Riege der Wassergymnasten einreihen und im fast schwerelosen Zustand mit Hanteln, Nudeln und Schwimmbrettern hantieren, durchs hüfthohe Wasser walken oder mit Auftriebsgürtel durchs Becken joggen.

Glenn Mc Waters hat das Lauftraining im Wasser einst aus der Taufe gehoben. Der Leichtathlet der US-Marine kurierte durch Aquajogging seine komplizierte Fußverletzung und konstruierte als erster den Aqua-Fitess-Gürtel, der noch mehr Auftrieb im Wasser verleiht.

Olympia-Teilnehmerin Mary Sanders erfand Aquafitness zu Beginn der 90er Jahre neu, seither schwören viele Spitzensportler auf das Ausdauer- und Krafttraining im Wasser. Gezielt werden bei Aquafitness-Programmen einzelne Muskeln trainiert, ohne exzessive Belastung von Gelenken, Bändern und Bandscheiben. Deshalb empfehlen Sportmediziner das Workout im Wasser auch für Reha-Patienten oder stark übergewichtige Menschen.

Weil?s allein wegen des Namens gern gebucht wird, nennen manche Fitnessclubs ihr Fitness-Programm im Pool "Aqua-Fatburning" und setzen darauf, dass das Ausdauertraining im kühlen Nass (20 bis 24 Grad Celsius) den Fettstoffwechel anregt. Bei Dauerbelastung im Wasser muss der Körper überdies den Verlust an Körperwärme ständig ausgleichen, wodurch der Energieverbrauch rapide ansteigt.Wer?s sanfter und wärmer mag, für den gibt?s Aqua-Shiatsu, also sanfte Massagen im Wasser, die nicht nur körperliche, sondern auch psychische Blockaden lockern sollen.

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