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Am Ende eine Nummer zu groß. Antonio Valencia und Manchester United gegen Wolfsburg und Marcel Schäfer.
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Am Ende eine Nummer zu groß. Antonio Valencia und Manchester United gegen Wolfsburg und Marcel Schäfer.

Champions League

Wolfsburg wird nicht belohnt

Dank Edin Dzeko führt der VfL Wolfburg im "Theater der Träume". Doch am Ende reicht es nicht zur Sensation auf der großen Fußballbühne. Manchester United bleibt vor heimischem Publikum eine Macht.

1:2 verloren, aber Respekt gewonnen: Im "Theater der Träume" hat sich der VfLWolfsburg bei seiner internationalen Reifeprüfung teuer verkauft. Beim Weltklasse-Team von Manchester United gab der deutsche Fußball-Meister am Mittwochabend sogar eine 1:0-Führung ab.

Vor 74.037 Zuschauern hatte Edin Dzeko mit einem Bilderbuch-Kopfball (56.) für strahlende Gesichter bei den Gästen gesorgt, vier Minuten später gelang Manchester-Urgestein Ryan Giggs mit einem abgefälschten Freistoß aber der Ausgleich. Den Siegtreffer für ManU, das nach der englischen Tabellenführung am Wochenende nun auch die Spitze in der Gruppe B der Champions League mit sechs Punkten von den Niedersachsen erobert, erzielte Michael Carrick (78.).

Weder vom Dauerregen, noch von den zumindest vor der Partie lautstarken englischen Fans ließen sich die "Wölfe" erstmal irritieren. Mutig verzichtete Trainer Armin Veh auf den italienischen Weltmeister Andrea Barzagli in der Abwehr und brachte dafür erstmals von Beginn an Ricardo Costa. Und frech setzten seine Schützlinge, zu denen auch der vor einigen Wochen am Knie operierte "Sechser" Josué zählte, die taktischen Vorgaben Vehs ("Wir wollen uns nicht verstecken") in den ersten Minuten um.

Nicht das Starensemble um Wayne Rooney oder Rio Ferdinand führte Regie, sondern der deutsche Meister. 4. Minute: Grafite taucht im Manchester-Strafraum auf, zögert aber zu lange. 8. Minute: Grafite legt Christian Gentner auf, doch dessen viel zu schwachen Linksschuss kann Manchester Ersatz-Torhüter (Edwin van der Saar verletzt), Tomasz Kuszczak, ohne Mühe festhalten.

Larifari-Fußball

Erst in der 20. Minute kamen die Gastgeber - in den vergangenen 42 Heimspielen nur eine Niederlage - zu ihrer ersten Chance. Per Freistoß. Rooney verzog aber knapp. Kurz danach musste sein Sturmpartner Michael Owen verletzungsbedingt weichen. Für ihn kam der eigentlich von Veh in der Startelf erwartete Ex-Bundesliga-Profi Dimitar Berbatow in die Partie - und avancierte fortan zum besten Spieler der ersten Halbzeit.

Mit ihm fand Manchester von Sir Alex Ferguson nach seinem anfänglichen Larifari-Fußball ins Spiel, während die "Wölfe" zusehends unsicherer wurden. Antonio Valencia (25.) und Michael Carrick (30.) - beide auf Berbatow-Zuspiel - ließen hochkarätige Chancen ungenutzt. Im Fall von Carrick konnte sich der in der Bundesliga beim 4:2 noch gesperrte Keeper Diego Benaglio auszeichnen, ein Kopfball von Gentner (34.) brachte indes nur kurz Entlastung. Die Hausherren waren Herr im Hause, Berbatow düpierte die Gäste ein ums andere Mal sogar per Hackentrick.

Doch konnte sich der VfL ohne Gegentor in die Pause retten, und kam erstmal mit demselben Elan der Anfangsminuten wieder aufs Feld. Costa verfehlte aus kurzer Distanz nach einem Eckball (48.) jedoch die Führung gegen die in der Defensive auch nicht überragende United- Mannschaft.

ManU begann indes wieder, die Initiative zu ergreifen, da schlug Dzeko nach Vorlage von Makoto Hasebe zu. Die Freude währte aber nur vier Minuten: Giggs's Freistoß fälschte Gentner derart unglücklich aber, dass Benaglio - vor dem Dzeko-Treffer hatte er noch einen Anderson-Schuss prächtig pariert - ohne Chance war. Mit einem Schlenzer überwand dann auch noch der in der zweiten Hälfte bärenstarke Carrick den Schweizer Keeper im VfL-Kasten. (dpa)

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