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Entscheidung: Keeper Wiese lässt einen Ball abprallen - und Riether nimmt das Geschenk an. 1:0.
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Entscheidung: Keeper Wiese lässt einen Ball abprallen - und Riether nimmt das Geschenk an. 1:0.

Bundesliga

Wölfe beißen sich zurück

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
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Kampf um den Klassenerhalt: Der VfL Wolfsburg verlässt mit dem 1:0-Sieg in Bremen den Relegationsplatz.

Das vorzeitige Präsent zum 50. Geburtstag von Thomas Schaaf ist ausgeblieben. Und ausgerechnet Felix Magath, von dem der Bremer Fußballlehrer in Daueranstellung im Mai 1999 den Cheftrainerposten übernahm, mimte dabei den Spielverderber. Das für den Abstiegskampf richtungsweisende Nordduell beim SV Werder gewann der Magath-Klub VfL Wolfsburg einen Tag vor Schaafs persönlichem Feiertag dank eines Tores von Sascha Riether (22.) nämlich nicht unverdient mit 1:0 (1:0).

Trotz des Sieges kam es noch zu einem kleinen Eklat, weil der nach 79 Minuten ausgewechselte Diego tief enttäuscht, ohne Magath eines Blickes zu würdigen direkt in die Kabine ging. Die brasilianische Diva wurde dagegen von den Werder-Fans gefeiert – und klatschte dafür provokativ Applaus zurück.

Für die Niedersachsen war der zweite Sieg binnen sechs Tagen ein wichtiger Befreiungsschlag, um sich zumindest für einen Tag von den Abstiegsplätzen zu lösen. Mit weiteren Erfolgen gegen den 1. FC Kaiserslautern und bei der TSG Hoffenheim kann Magath seine schwierige Mission in der Autostadt noch zu einem guten Ende bringen – ohne den Umweg der Relegation zu gehen. Dieses Szenario droht nun eher Eintracht Frankfurt, die seit gestern den 16. Rang einnehmen. Gleichwohl sind auch die Bremer noch nicht aller Sorgen ledig, zumal am kommenden Samstag die schwierige Aufgabe gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund ansteht.

Schaafs Team begann die Partie zwar engagiert und einsatzfreudig, doch vor allem im Vorwärtsspiel mangelte es gegen die massiert verteidigenden Gäste an Ideen und Inspiration. Nur bei einem Freistoß von Kapitän Torsten Frings, der an diesem Abend sein 400. Bundesligaspiel bestritt, kam Wolfsburgs Torwart Diego Benaglio in Bedrängnis (9.). Sein Gegenüber Tim Wiese musste sich dagegen schon nach der ersten heiklen Szene geschlagen geben: Einen Cicero-Schuss wehrte der Werder-Keeper zu kurz ab, Riether staubte mühelos ab (22.). Zuvor freilich war eine klare Abseitsposition eines VfL-Spielers zu sehen gewesen. Ansonsten hatte Magath den Seinen eine eher abwartende Spielweise verordnet, bei der auch der mit Applaus empfangene Ex-Bremer Diego in die geschickt erledigte Arbeit gegen den Ball eingebunden war und sich bei Werder-Ballbesitz weit zurückfallen ließ.

Nach der Pause verstärkten die Hausherren erwartungsgemäß den Druck, agierten aber in Tornähe zu hilflos und umständlich, weil Spielmacher Marko Marin kaum, Stürmer Marko Arnautovic gar nicht in Erscheinung trat.

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