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VC Wiesbaden

Wieder am Drücker

Gestern haben bei den Verantwortlichen des VC Wiesbaden (VCW) die Telefone geklingelt. Erst bei Geschäftsführer Detlev Sieber, dann bei Manager Achim Exner.

Von NANETTE-NATALIE NAUMANN

Gestern haben bei den Verantwortlichen des VC Wiesbaden (VCW) die Telefone geklingelt. Erst bei Geschäftsführer Detlev Sieber, dann bei Manager Achim Exner. Ironie des Schicksals, dass die beiden gerade Auskunft über die zukünftige Ausrichtung ihres Volleyballteams gaben. Der Anrufer vom Dresdner SC wollte sich schließlich über Gerüchte beschweren, der VCW werbe Mittelblockerin Tesha Harry ab. Das bringe Unruhe in die Mannschaft. Exner nimmt es gelassen: "Wir haben keine Verhandlungen mit der Amerikanerin geführt. Aber es gibt die Ansage, dass sie jederzeit bei uns wieder willkommen ist."

Exner hat Harry das bereits im Vorjahr im Mai bei der Verabschiedung aus Wiesbaden versprochen. Damals drohte die Mannschaft infolge der Affäre um Trainer Luis Ferradas auseinanderzubrechen. Die Konkurrenten bedienten sich freizügig. Nun müssen die Ostdeutschen ihrerseits bangen. Der VCW hat die Krise überwunden, ist zurück in der Erfolgsspur.

Morgen startet der VCW um 16 Uhr gegen Bayer Leverkusen in der Sporthalle am Zweiten Ring in die Rückserie der Bundesliga. "Jetzt sind wir Tabellensechster und nur vier Punkte hinter dem deutschen Meister. Das ist der Lohn für harte Arbeit", sagt Exner. Die Konkurrenz sorgt sich mit Recht, denn Wiesbaden wirft die Angel aus. "Wir werden das Team für die nächste Saison so gestalten, dass man unter den Top Five der Liga landen und vom Treppchen träumen darf", formuliert Exner die Ansprüche.

Deutsches Quartett im Blick

Namen werden noch nicht genannt, bestätigt werden aber Gespräche mit vier deutschen Spielerinnen. "Jede einzelne von ihnen würde ohne Ausnahme eine Verstärkung bedeuten", sagt Exner. Im Februar sollen die Gespräche mit dem vorhandenen Kader stattfinden: "Die Besten wollen wir halten." Da das Engagement von Co-Trainer Bao Zhuang befristet ist, hat man sich mit Steffen Pfeiffer darauf geeinigt, dass er zukünftig die Cheftrainerin Xiaojun Yang unterstützen wird. Bisher hat der 42 Jahre alte ehemalige Zweitligaspieler die vierte und fünfte Mannschaft betreut und auch für die erste Videoanalysen gemacht.

Doch jetzt steht erst einmal die Rückrunde vor der Tür. "Unsere Mannschaft muss immer weiter nach vorne schauen. Wir dürfen unsere Siege genießen, aber nicht darauf schlafen", sagt Xiaojun Yang. Drei Stunden harte Trainingsarbeit am Freitagmorgen vor einer weiteren Einheit am Abend zeigen, wie ernst es allen Beteiligten damit ist.

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