Paralympisches Komitee

Weiter unter Beobachtung

Das IPC hebt die Sperre gegen Russland auf.

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC). Das teilte der Weltverband am Freitag in Bonn bei einer Pressekonferenz mit. Das Russische Paralympische Komitee werde allerdings unter strengen Bedingungen wieder aufgenommen. Die Sperre wird nach ihrem Ablauf 29 Monate betragen haben.

Nach Auffassung des zuständigen IPC-Gremiums erfüllten die russischen Verantwortlichen 69 der 70 geforderten Kriterien. Noch aus stehe eine offizielle Antwort zu den Erkenntnissen des sogenannten McLaren-Reports, der russisches Staatsdoping dokumentiert hatte.

Im August 2016 war daraufhin das Russische Paralympische Komitee gesperrt worden. Bei den Winter-Paralympics in Südkorea im März 2018 hatten nachweislich saubere Sportler unter neutraler Flagge starten dürfen.

Russland begrüßte die Entscheidung mit lobenden Worten. „Das ist das Ergebnis harter Arbeit vieler Menschen“, sagte der Präsident des Russischen Paralympischen Komitees, Wladimir Lukin. Er gratuliere allen Sportlern für ihr Durchhaltevermögen. „Wir haben selbst erkannt, dass bei uns nicht alles reibungslos war“, sagte Lukin. Der russische Sportminister Pawel Kolobkow betonte, dass die Entscheidung schon lange erwartet worden sei.

Die Sperre sei nicht mehr länger notwendig, sagte IPC-Präsident Andrew Parsons. „Russische Para-Athleten gehören zu denen und werden auch weiterhin zu denen am meisten getesteten Athleten in der Paralympischen Bewegung gehören.“ Die Sperre aufrechtzuerhalten, weil Russland weiterhin den McLaren-Report nicht anerkenne, scheine nicht richtig. (sid)

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