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Zurück beim FC Bayern und scheinbar noch ganz der alte: FCB-Interimscoach Jupp Heynckes.
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Zurück beim FC Bayern und scheinbar noch ganz der alte: FCB-Interimscoach Jupp Heynckes.

Spieler loben Heynckes

"Er weiß, wie es geht"

Bayern-Manager Uli Hoeneß berichtet über eine schlaflose Nacht, derweil Klubpräsident Beckenbauer Frank Rijkaard als Trainer für die kommende Saison favorisiert. Und die Spieler? Loben Heynckes.

Manager Uli Hoeneß hat nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann Erleichterung über die Trennung eingeräumt und zugleich bestätigt, dass der ehemalige Trainer bereits seit geraumer Zeit vor dem Aus stand.

Präsident Franz Beckenbauer sieht im derzeit arbeitslosen Frank Rijkaard einen denkbaren Nachfolger für die kommende Saison, die Spieler präsentieren sich gelöst und freuen sich über die klaren Anweisungen der Übergangslösung Jupp Heynckes.

Derweil teilte der mögliche Bayern-Kandidat Erik Gerets mit, den französischen Meisterschaftsanwärter Olympique Marseille zum Saisonende definitiv zu verlassen.

"Wenn man sich wochenlang den Kopf zermartert, wie es weitergehen soll, und dann eine Entscheidung trifft, ist es doch oft so, dass man erleichert ist", sagte Hoeneß der tz. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. "Ich hatte eine total schlaflose Nacht."

Frühe Info an Klinsmann

Zugleich erklärte der 57-Jährige, dass Klinsmann über die Bedenken der Bayern-Führung frühzeitig informiert gewesen sei. "Nach dem Wolfsburg- und Barcelona-Spiel war die Situation ja schon eskaliert. Das habe ich Jürgen auch genau so gesagt, dass es für ihn bei einer Niederlage eng werden könnte."

Sorge habe vor allem die negative Stimmung von außen und das schwache Auftreten des Teams bereitet. "Das hat uns sehr unruhig gemacht", sagte Hoeneß.

Trotz der Trennung nach nur 302 Tagen hofft der Manager, dass sich das gute Verhältnis zu Klinsmann "einigermaßen aufrechterhalten lässt". Zum Anforderungsprofil des neuen Trainers ab 1. Juli wollte sich Hoeneß nicht äußern. Dafür stellte er hochkarätige Spielertransfers in Aussicht.

Mit der Entscheidung zum neuen Trainer-Duo Heynckes und Hermann Gerland bis Saisonende wolle man auch "die Psychologie in der Arena drehen". Sollte die Qualifikation für die Champions League geschafft werden, könne es sein, "dass wir groß zuschlagen".

Van Bommel angetan

Kapitän Mark van Bommel und Hamit Altintop haben derweil den Führungsstil von Jupp Heynckes nach dessen ersten beiden Einheiten gelobt. "Heynckes gibt klar an, was er will und was er nicht will. Er sagt, was wir machen sollen. Er weiß einfach, wie es geht. Man spürt, dass er sehr viel Erfahrung hat", berichtete van Bommel. "Das gefällt uns. Ich glaube, der Glaube ist zurück im ganzen Verein."

Auch Altintop begrüßt die klare Vorgehensweise des 63-Jährigen: "Spätestens jetzt ist uns allen bewusst, was die Stunde geschlagen hat. Jetzt sind die Spieler gefordert", sagte der Türke. sid/fr

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