Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Deutsche Günter Younger ist WADA-Chefermittler.
+
Der Deutsche Günter Younger ist WADA-Chefermittler.

Welt-Anti-Doping-Agentur

WADA untersucht nur Bruchteil der Whistleblower-Hinweise

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) konnte bisher nur einen Bruchteil der Hinweise an die eigene Whistleblower-Hotline selbst untersuchen. Dies bestätigte WADA-Chefermittler Günter Younger der Tageszeitung „Neues Deutschland“.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) konnte bisher nur einen Bruchteil der Hinweise an die eigene Whistleblower-Hotline selbst untersuchen. Dies bestätigte WADA-Chefermittler Günter Younger der Tageszeitung „Neues Deutschland“.

Wegen eines noch zu kleinen Ermittlungsteams seien die meisten der 434 Fälle, zu denen es seit Oktober 2016 Hinweise bei der WADA-Hotline gegeben hat, an Polizeibehörden, Sportverbände oder Nationale Anti-Doping-Organisationen weitergeleitet worden.

„Das ist noch ein kleines Problem, auch aus Ressourcengründen“, sagte Younger. „Alle Fälle, die wir weiterleiten, bleiben offen, bis wir ein Feedback bekommen.“ Mit den zwei Ermittlern, die es derzeit gebe, fehlten noch die Ressourcen, in jedem Fall nachzuprüfen, was eigentlich aus ihm geworden sei. „Wir werden das aber machen, wenn unser System komplett reibungslos läuft“, kündigte Younger an.

Die von dem deutschen Polizisten selbst aufgebaute Ermittlungseinheit der WADA besteht nach seinen Angaben derzeit aus insgesamt nur acht Personen, von denen sich einige zunächst nur um die Betreuung der Whistleblower kümmern. „Wir sind noch sehr, sehr klein, es könnten ruhig mehr sein“, sagte Younger. Er müsse deshalb genau auswählen, welchen Hinweisen sein Team überhaupt nachgeht: „Wir fokussieren uns derzeit genau auf jene Fälle, die niemand anders untersuchen würde.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare