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Ausgewogene Ernährung kann Beschwerden lindern und so den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren.
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Ausgewogene Ernährung kann Beschwerden lindern und so den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren.

Vollwertige Mischkost gegen Rheuma-Schmerzen

Weizenkeim- statt Distelöl / Fisch statt Fleisch / Viel Obst und GemüseRheuma-Patienten können mit einer vollwertigen Mischkost ihre Gelenkschmerzen lindern und den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren. Dabei sollten sie vor allem auf fettreiche Wurst, Milchprodukte und Fleisch möglichst verzichten.

Bonn (ap). Rheuma-Patienten können mit einer vollwertigen Mischkost ihre Gelenkschmerzen lindern und den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren. Dabei sollten sie vor allem auf fettreiche Wurst, Milchprodukte und Fleisch möglichst verzichten, da diese tierischen Lebensmittel große Menge an Arachidonsäure enthalten. Aus ihnen produziert der Körper entzündungsfördernde Botenstoffe, die die Beschwerden bei rheumatoider Arthritis verstärken, wie die Deutsche Seniorenliga in Bonn berichtet.

Reduzieren sollten die Rheumatiker nach Angaben der Experten auch Sonnenblumen-, Distel- oder Maiskeimöle, die Linolsäure und damit eine Vorstufe der Arachidonsäure enthalten. Dagegen seien Weizenkeim-, Raps-, Lein- und Walnussöle reich an Omega-2-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirkten. Dies gelte auch für fetten Hochseefisch wie Makrele, Hering und Lachs, der mindestens zwei Mal die Woche auf dem Speiseplan stehen sollte. Häufig zugreifen sollten die Patienten auch bei frischem Obst und Gemüse, um den erhöhten Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu decken.

Besonders wichtig sind laut Seniorenliga für Rheuma-Patienten Vitamin E und C sowie Selen, Kupfer, Zink und Karotinoide, die als Antioxidanzien bezeichnet werden. Sie fangen die aggressiven Sauerstoff-Verbindungen ab, die verstärkt durch die rheumatischen Entzündungsprozesse gebildet werden und zusätzlich die Gelenke angreifen. Außerdem sollte bei Arthritis wegen des erhöhten Osteoporoserisikos auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D, K und C geachtet werden.

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste unter den rund 450 Varianten der Volkskrankheit Rheuma. Etwa 800.000 Menschen in Deutschland sind von dem chronisch-entzündlichen und unheilbaren Leiden betroffen, bei der sich die Gelenkinnenhaut verdickt und die Gelenke versteifen. Ursache ist meist eine schwere Störung des Immunsystems, das sich gegen die eigenen Gelenke richtet. Dabei wird nach und nach der Knorpel verzehrt und der darunter liegende Knochen beschädigt, was zu starken Schmerzen und Schwellungen führt. Im späteren Stadium kommen Deformationen hinzu sowie ein Verlust der Gelenkfunktion unter anderem in den Händen und Knien.

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