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Die deutschen Volleyballerinnen waren gegen Serbien chancenlos.

Turnier in Japan

Volleyballerinnen verlieren WM-Partie gegen Serbien

Nach dem WM-Sensationssieg gegen Brasilien bekommen es die deutschen Volleyballerinnen mit dem nächsten dicken Brocken zu tun. Gegen Europameister Serbien hat Felix Koslowskis Team aber keine Chance. Das selbstgesteckte Ziel ist immer noch zu schaffen.

Die deutschen Volleyballerinnen haben in der zweiten WM-Gruppenphase gegen Europameister Serbien verloren und müssen ihre vagen Hoffnungen auf das Erreichen der nächsten Runde begraben.

Einen Tag nach dem sensationellen Sieg gegen den zweimaligen Olympiasieger Brasilien unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski in Nagoya mit 0:3 (14:25, 20:25, 20:25). Wieder einmal waren Louisa Lippmann (11 Punkte) und Jennifer Geerties (10) die erfolgreichsten deutschen Angreiferinnen.

Bei der dritten Endrunden-Niederlage konnte Koslowskis Team die serbische Offensive nicht stoppen. Der Europameister hat noch keinen Satz bei dieser WM abgegeben. „Ich denke, dass Serbien im Moment auf dem Höhepunkt spielt. So wie sie spielen, sind sie unglaublich nah am Männer-Volleyball dran. Ich denke, dass dies auch die Zukunft sein wird und Serbien ist darauf im Moment am besten vorbereitet“, lobte Koslowski den kraftvollen Rivalen.

„Wir wussten, dass bei uns alles perfekt laufen und Serbien schwächeln muss, wenn wir etwas holen wollen. Dem war leider nicht so“, sagte Spielführerin Maren Fromm. „Trotzdem haben wir im zweiten und dritten Satz gut mitgespielt, aber am Ende haben sie immer einen Gang gefunden, mit dem sie noch einmal zugelegt haben.“

Nach einem spielfreien Tag trifft Deutschland am Mittwoch (9.10 Uhr) auf Puerto Rico, am Donnerstag (6.25 Uhr) wartet die Dominikanische Republik. Nur die ersten drei Mannschaften aus der deutschen Gruppe E erreichen die nächste Runde, Koslowskis Team ist Staffelfünfter. Das selbstgesteckte Ziel können die DVV-Frauen aber erreichen: einen Platz unter den besten zehn Mannschaften der WM.

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