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Volleyball-Coach aus Berufung: Meistermacher Waibl

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Alexander Waibl hilft die Meisterschale hoch zu halten. Foto: Thomas Eisenhuth
Alexander Waibl hilft die Meisterschale hoch zu halten. Foto: Thomas Eisenhuth © Thomas Eisenhuth (dpa-Zentralbild)

Selbst bei seiner ersten Titelverteidigung blieb Alexander Waibl fast trocken. Während die Spielerinnen des Dresdner SC den vierten Volleyball-Meistertitel der Clubgeschichte gebührend mit Schampus begossen, griff der 47 Jahre alte Meistercoach zum Wasser.

Selbst bei seiner ersten Titelverteidigung blieb Alexander Waibl fast trocken. Während die Spielerinnen des Dresdner SC den vierten Volleyball-Meistertitel der Clubgeschichte gebührend mit Schampus begossen, griff der 47 Jahre alte Meistercoach zum Wasser.

«Solche Glücksmomente genieße ich lieber mit einem klaren Kopf», begründete Waibl seinen Alkoholverzicht. Seit der studierte Jurist vor sechs Jahren von Stuttgart nach Dresden kam, ging es mit dem DSC steil bergauf. Zwei Meisterschaften, drei weitere Finalteilnahmen, ein Pokalsieg und der Gewinn des internationalen Challenge-Cups stehen auf der Habenseite. Und das, obwohl Waibl nie selbst höherklassig spielte.

Doch der Trainerberuf ist für ihn eine Berufung. Dabei kommt ihm in Dresden noch entgegen, dass er gleichzeitig als Sportdirektor fungieren kann. Waibl kann sich seinen Kader zusammenstellen und hat dabei die Rückendeckung des Vorstandes. Mit seinen Verpflichtungen lag der Lebensgefährte der ehemaligen Nationalspielerin Stefanie Karg noch nie daneben.

Obwohl Waibl sehr beherrscht wirkt, kann er auch Emotionen zeigen und diese bewusst einsetzen. Damit heizt er manchmal auch in entscheidenden Momenten das Publikum an - oft zum Ärger des Gegners. (dpa)

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