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Der ehemalige Skisprung-Star Adam Malysz zeigt sich empört über die Corona-Regeln bei der Vierschanzentournee in Deutschland.
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Der ehemalige Skisprung-Star Adam Malysz zeigt sich empört über die Corona-Regeln bei der Vierschanzentournee in Deutschland.

„Unfair“

Vierschanzentournee: Ex-Skisprung-Star empört über Corona-Vorgabe in Deutschland

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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Vor Beginn der Vierschanzentournee in Oberstdorf lösen die Corona-Regeln für die Sportler Kritik aus.

Oberstdorf - In zwei Wochen geht es los. Dann startet wieder eine der größten Veranstaltungen im Skispringen. Die Vierschanzentournee begeistert jedes Jahr Fans in ganz Europa, die Skispringer kämpfen auf den Schanzen um die begehrte Trophäe. Doch schon bevor das erste Springen in Oberstdorf beginnt, gibt es Ärger. Denn die strengen Corona-Vorgaben für die Skispringer in Deutschland werden nicht von allen gut aufgenommen.

Jeder Sportler ist laut des Protokolls verpflichtet, vor Beginn der Vierschanzentournee einen PCR-Test vor Ort zu machen. Das hat vor allem beim polnischen Sportdirektor und ehemaligen Skisprung-Star Adam Malysz für Kritik gesorgt. „Das ist unlogisch und sogar unfair. Wahrscheinlich wollen sie durch diese Maßnahme das Preisgeld aufbringen“, sagte der ehemalige Tournee-Sieger Malysz dem Portal skijumping.pl.

Vierschanzentournee: PCR-Test in Oberstdorf Pflicht

Bei den übrigen Weltcups im Skispringen können die Sportler einen PCR-Test im eigenen Land durchführen. Nun ist ein Test am 27. Dezember in Oberstdorf Pflicht, einen Tag später beginnt die Qualifikation zum ersten Springen der Vierschanzentournee. Viele internationale Teams müssen daher schon am zweiten Weihnachtstag nach Deutschland reisen.

„Wir sind geimpft, die FIS verlangt jedes Wochenende einen negativen Test, um unsere Akkreditierung zu erhalten. Aber nun hat sich der Veranstalter entschlossen, ein deutsches Testergebnis zu fordern. Wo ist der Unterschied?“, sagte Malysz.

Polnisches Skisprung-Team erlebt bei Vierschanzentournee Corona-Desaster

Im vergangenen Jahr hatte das polnische Team um Skisprung-Star Kamil Stooch in Oberstdorf vor Auftakt der Vierschanzentournee ein Corona-Desaster erlebt. Ein positiver Test bei Klemens Muranka hatte zunächst zum Ausschluss der gesamten Mannschaft geführt. Daraufhin schaltete sich sogar Polens Regierungschef Mateusz Morawieck ein.

Erst nach mehreren negativen Testreihen durfte das polnische Team dann aber doch noch bei der Vierschanzentournee antreten. Das erwies sich als voller Erfolg, denn der Pole Kamil Stoch gewann die Tournee vor dem Deutschen Karl Geiger und dem Polen Dawid Kubacki. (msb mit sid)

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