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Sieht sich und Ferrari beim Formel-1-GP in Austin "im Hintertreffen": Sebastian Vettel.
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Sieht sich und Ferrari beim Formel-1-GP in Austin "im Hintertreffen": Sebastian Vettel.

Formel 1 Qualifying USA

Vettel schiebt Frust

Im Kampf um die Formel-1-WM forciert Lewis Hamilton das Tempo. Beim Qualifying in den USA verweist der Brite Nico Rosberg mit einer Fabelrunde auf den zweiten Platz. "Hinten dran" sieht sich Sebastian Vettel.

Eine Rekordrunde von Lewis Hamilton hat Nico Rosbergs Hoffnung auf den Pole-Hattrick beim US-Spektakel der Formel 1 in Amerika brutal zerstört. Der WM-Spitzenreiter musste sich am Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis der USA mit Rang zwei begnügen. Erstmals sicherte sich sein Mercedes-Teamkollege Hamilton auf dem Kurs in Austin den besten Startplatz. Als erster Pilot blieb der Titelverteidiger und dreimalige Formel-1-Weltmeister in 1:34,999 unter 1:35 Minuten. Rosberg benötigte 1:35,215 Minuten.

Vettel: "Wir sind hinten dran"

«Es hat nicht ganz sein sollen, leider», konstatierte Rosberg. «Wir haben dieses Jahr aber gesehen, dass die Qualifikation nicht alles entscheidend ist. Man kann auch vom zweiten Platz aus gewinnen und das ist auch mein Anspruch.» In den vergangenen beiden Jahren konnte er selbst die Pole in Austin nicht in einen Sieg ummünzen. Hamilton gewann dagegen schon dreimal auf dem Kurs, ohne jemals dort auf dem ersten Startplatz gestanden zu haben.

Die Freude über die Premiere war beim Briten, der seit dem Deutschland-Rennen vor der Sommerpause auf seinen 50. Grand-Prix-Sieg wartet, dennoch groß. «Wahnsinn, meine erste Pole hier. Das habe ich viele Jahre versucht. Ich bin sehr happy», meinte Hamilton. In dieser Saison ist es seine neunte Pole, die 58. seiner Karriere.

In der zweiten Reihe stehen an diesem Sonntag (21.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Max Verstappen. Dahinter bildet das Ferrari-Duo Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel die nächste Reihe. «Es wird schwer, wir sind hinten dran dieses Wochenende», räumte der Heppenheimer Vierfach-Champion: «Wir scheinen nicht ganz so in Gang zu kommen, sind im Hintertreffen.» Nico Hülkenberg schaffte es im Force India auf Platz sieben.

Hollywood-Stars im Fahrerlager

Mit 240.000 Zuschauern am gesamten Wochenende rechnen die texanischen Organisatoren, schon am Samstag waren die Tribünen bei strahlendem Sonnenschein gut besetzt. Und die Fahrer lieben die Strecke. Mitten im meist flachen, weiten Land des Lone Star States haben die Macher einen besonderen Kurs aus dem Boden gestampft: 41 Meter Höhenunterschied, dazu schnelle Kurven, rasend schnelle Geraden und langsame verwinkelte Abschnitte - alle Zutaten, die eine spannende Strecke braucht.

Schon am Samstag gaben sich zudem zahlreiche Hollywood-Stars die Ehre im Fahrerlager. Gerard Butler war zu Gast, und Oscar-Preisträger Christoph Waltz folgte einer Einladung Hamiltons. Der Österreicher ließ sich vom Weltmeister den Silberpfeil erklären, mehr als schauen wollte er allerdings nicht. "Ich habe Angst vor schnellen Autos", sagte Waltz, "die müssen in kompetenten Händen sein, und das sind meine nicht." Zumindest am Samstag kam Hamilton am besten mit seinem schnellen Auto zurecht.

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