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Sebastian Vettel beim Saisonfinale.

Abu Dhabi

Vettel crasht zum Auftakt

Der Kurztrip zum Saisonfinale hat für Sebastian Vettel am Freitag einige Enttäuschungen gebracht.

Nur zwei Tage nach der Geburt seines dritten Kindes saß der viermalige Weltmeister zwar rechtzeitig zum ersten freien Training von Abu Dhabi in seinem Ferrari – als Fünfter mit knapp zwei Sekunden Rückstand auf die Spitze fuhr er aber nur hinterher. Unmittelbar vor Ende der Session setzte Vettel seinen Boliden nach einem Dreher zudem mit Schwung in die Streckenbegrenzung.

„Ich bin okay“, sagte Vettel mit einem Seufzer im Boxenfunk. Den Medientag am Donnerstag hatte er spontan ausgelassen und war später nach Abu Dhabi gereist.

Schnellster zum Auftakt war der neue Vizeweltmeister Valtteri Bottas im Mercedes. Der Finne drehte im Vorfeld des Rennens am Sonntag (14.10 Uhr MEZ/RTL und Sky) in 1:36,957 Minuten die beste Runde und verwies Max Verstappen (Niederlande) im Red Bull um mehr als eine halbe Sekunde auf Rang zwei. Erst dahinter folgte Weltmeister Lewis Hamilton (England) im zweiten Silberpfeil mit gut sechs Zehnteln Rückstand.

Allerdings steht bereits fest, dass Bottas das Rennen aus einer der hinteren Startreihen in Angriff nehmen muss. Wegen des Austausches einiger Antriebskomponenten erhält der Finne eine Gridstrafe und wird ans Ende des Feldes versetzt.

Vettels Teamrivale Charles Leclerc (+2,2 Sekunden) lag sogar noch weiter zurück, der Monegasse landete auf Platz sieben. Renault-Pilot Nico Hülkenberg (+2,5) begann sein vorerst letztes Formel-1-Wochenende mit dem zehnten Platz. Der Emmericher verliert seinen Platz im Werksteam nach der Saison.

Die Titel in Fahrer- und Team-WM sind schon vor dem Saisonfinale an Mercedes vergeben, Verstappen hat beste Chancen auf WM-Rang drei. Nur Leclerc kann ihn noch abfangen, Vettel indes kann den Monegassen theoretisch noch von Gesamtrang vier verdrängen. (sid)

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