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Kommentar zu Hoffenheim

Vergrault

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
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Mäzen Dietmar Hopp hat Trainer-Ziehvater Rangnick aus Hoffenheim vergrault. Art und Weise lassen nur den Schluss zu, dass Hopp den nervigen Übungsleiter loswerden wollte.

Ein Mann wie Dietmar Hopp hat noch immer viel zu tun. Etwa ist der Mitbegründer des Software-Riesen SAP so gefragt, dass er gleich zu Anfang des neuen Jahres wieder ein Referat vor allerlei Geschäftsprominenz in Naples (Florida) hält, weshalb der 70-Jährige nicht imstande war, seine Sicht der Dinge zur Trennung von Ralf Rangnick vor Ort in Zuzenhausen preiszugeben.

Schade eigentlich. Denn Hopp ist es in erster Linie anzulasten, den „Trainer-Ziehvater“ (Rangnick) aus dem Kraichgau vergrault zu haben, weil der Mäzen den vorzeitigen Verkauf von Luiz Gustavo eigenmächtig abgewickelt hat. Art und Weise lassen eigentlich nur den Schluss zu, dass Hopp den oft quengeligen, ungeduldigen, ja nervigen Übungsleiter loswerden wollte.

Possenspiel über die Feiertage

Dass sowohl Hauptgesellschafter Peter Hofmann als auch Manager Ernst Tanner das Possenspiel über die Feiertage mitgetragen haben, weil ansonsten auch ihre Posten und Positionen in Gefahr geraten wären, macht die Sache nicht besser. Sie verstehen aber eher als Rangnick, was die wahre Botschaft des Gustavo-Deals mit dem FC Bayern ist: Dass der Milliardär Hopp nämlich nicht gewillt ist, dem Klub auf unbestimmte Zeit noch unbegrenzte Mittel zur Verfügung zu stellen.

Vielsagend, dass Hopp plötzlich darauf verweist, dass sein neureicher Dorfverein das Uefa-Reglement zum finanziellen Fairplay nicht aus den Augen verlieren dürfe. Es wäre zuvor jedoch nicht die schlechteste Idee gewesen, auch Fairplay mit einem der verdientesten Angestellten der jüngeren Vergangenheit walten zu lassen.

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