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Alex Debrincat (2.v.r) aus den USA in Aktion gegen Niklas Treutle (M) aus Deutschland.
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Alex Debrincat (2.v.r) aus den USA in Aktion gegen Niklas Treutle (M) aus Deutschland.

Eishockey-WM

Verbessertes Sturm-Team verliert

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kassiert bei der Weltmeisterschaft in Dänemark ihre dritte Niederlage. Im Spiel gegen den zweimaligen Weltmeister USA verloren die Deutschen mit 0:3.

Trotz einer Leistungssteigerung wartet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Dänemark weiter auf den ersten Sieg. Das Team um den NHL-Star Leon Draisaitl verlor auch sein drittes Spiel gegen den zweimaligen Weltmeister USA mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1). Nach dem schlechtesten WM-Start seit fünf Jahren ist das Viertelfinale in weite Ferne gerückt, die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) muss zehn Wochen nach Olympia-Silber erst einmal Punkte für den Klassenerhalt sammeln. 

Die nächste Partie am Mittwoch (16.15 Uhr/Sport1) gegen den WM-Neuling Südkorea hat dabei entscheidenden Charakter. Bei einer weiteren Pleite gegen den bislang punktlosen Olympia-Gastgeber würde sogar der erste Abstieg seit 13 Jahren aus der Top-Division drohen. Die deutsche Mannschaft liegt bislang zwei Zähler vor dem Aufsteiger.

Die deutsche Offensive blieb erfolglos

Der dreimalige Stanley-Cup-Sieger Patrick Kane (31.), Derek Ryan (33.) und Alex DeBrincat (51.) erzielten vor 10.301 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen in Herning die Tore für die Amerikaner, die zuvor mit zahlreichen hochkarätigen Chancen am starken Nürnberger Torhüter Niklas Treutle gescheitert waren. Die deutsche Offensive um Stürmerstar Draisaitl von den Edmonton Oilers blieb dagegen nach insgesamt sechs Treffern bei den Penalty-Niederlagen gegen Dänemark (2:3) und Norwegen (4:5) erfolglos.

Nach der schwachen Leistung gegen Norwegen hatte der Ingolstädter Timo Pielmeier das Tor räumen müssen. Ihn ersetzte Treutle - der insgesamt achte WM-Debütant im deutschen Team. In der Abwehr musste der Nürnberger Oliver Mebus wieder dem Düsseldorfer Bernhard Ebner weichen.

„Wir müssen strukturierter spielen“, hatte der Doppeltorschütze Patrick Hager gefordert. „Generell eine bessere Mannschaftsleistung“ wollte Sturm sehen. Deutlich konzentrierter als in den ersten beiden Spielen ging sein Team zu Werke - in der Defensive und in der Offensive. Markus Eisenschmid (4.) sowie Dominik Kahun (5.) und Draisaitl (9.), die erstmals zusammen in einer Reihe spielten, hatten gute Chancen zum Führungstreffer.

Auf der anderen Seite glänzte Treutle mit zwei starken Paraden gegen DeBrincat (10.) und Cam Atkinson (11.) - bei der zweiten kratzte er den Puck mit der Kelle von der Linie. Der Nürnberger, in der abgelaufenen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) statistisch der beste Torhüter, strahlte mehr Ruhe und Souveränität als Pielmeier aus.

Auch einen Alleingang von Colin White parierte Treutle glänzend (25.). Der 27-Jährige, der 2016 nach nur 50 Minuten mit fünf Gegentoren im Kasten der Arizona Coyotes seinen Traum von der NHL begraben musste, war dann aber doch machtlos. Gerade als 65 Sekunden in 3:5-Unterzahl abgelaufen waren, schlenzte Kane die Scheibe in den Winkel.

Die nächste deutsche Strafzeit führte zum zweiten Gegentreffer durch Ryan. Auf der Gegenseite ließen Draisaitl und Co. 82 Sekunden mit fünf gegen drei ungenutzt. Das DEB-Team bemühte sich weiter, doch klare Chancen sprangen kaum heraus. Stattdessen erhöhten die USA das Ergebnis weiter. (dpa)

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