Vater von Tischtennis-Bundestrainer gestorben

Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf hat kurz vor Olympia in London einen Schicksalsschlag erlitten. Wie der Weltmeister ...

Hannover. Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf hat kurz vor Olympia in London einen Schicksalsschlag erlitten. Wie der Weltmeister im Doppel von 1989 erklärte, starb sein Vater in der Woche vor der geplanten Abreise nach London unerwartet.

"Ich habe meine Anreise verschoben, um bei der Beerdigung dabei sein zu können", sagte er in einem Interview auf der Internetseite des Deutschen Tischtennis-Bundes. "Für mich war es sehr schwer, aber für die Spieler und die Betreuerkollegen war es genauso schwer."

Rekord-Europameister Timo Boll etwa habe Roßkopfs Vater sehr gut gekannt. Ein Olympia-Verzicht sei aber nicht infrage gekommen. "Ich hatte ein Ziel, und dafür musste ich mich zusammenreißen." Dieses Ziel wurde mit zwei Bronzemedaillen im Einzel durch Dimitrij Ovtcharov und mit der Herren-Mannschaft erreicht. "Es gab bei Olympia Phasen, wo ich weit weg vom Tischtennis war. Deshalb war London ein extrem schweres Turnier", gestand der 43-Jährige. (dpa)

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