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Radprofi Stefan Schumacher beim Einzelzeitfahren bei den Olympischen Spielen in Peking.
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Radprofi Stefan Schumacher beim Einzelzeitfahren bei den Olympischen Spielen in Peking.

Schumacher-Anwalt

Unterlagen vom BDR angefordert

Der renommierte Sportrechtler Michael Lehner bleibt der Anwalt des mehrfach des Dopings überführten Radprofis Stefan Schumacher. Der Jurist aus Heidelberg wird im neuen Fall Schumacher "die Akten des Bundes Deutscher Radfahrer anfordern".

Heidelberg. Der renommierte Sportrechtler Michael Lehner bleibt der Anwalt des mehrfach überführten Radprofis Stefan Schumacher. "Ich bin sein Anwalt - natürlich", sagte Lehner. Der Jurist aus Heidelberg wird im neuen Fall Schumacher "die Akten des Bundes Deutscher Radfahrer anfordern".

In der nächsten Woche hätte Lehner einen Termin mit Schumacher, der entlarvt wurde, auch bei den Olympischen Spielen in Peking das Blutdoping-Mittel Cera genommen zu haben. Es wurde ihm in einer Nach- Kontrolle nachgewiesen.

Das gleiche war ihm nach der Tour de France passiert, bei der er im Juli 2008 zwei Etappen gewonnen und zwei Tage das Gelbe Trikot getragen hatte. Dieser Dopingfall hatte dem 27-jährigen Schwaben aus Nürtingen eine zweijährige Sperre durch den Weltverband UCI eingebracht, gegen die Schumacher vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in die Berufung zog.

Schumachers schwache Vorstellung in Peking - das Straßenrennen gab er auf, im Zeitfahren wurde er nur 13. - nährt den Verdacht, dass er bei den Spielen nicht "frisch" gedopt hat. Es könnten noch Spuren seiner Tour-Manipulationen im Körper gewesen sein. Dieser Theorie will auch Lehner nachgehen, obwohl er da auf schwierigem Parkett ist, weil Schumacher Doping in Frankreich trotz der erdrückenden Indizien weiter kategorisch abstreitet.

"Wenn noch Spuren von Doping in seinem Körper gewesen wären", hätte es zu dem positiven Nachtest kommen können, sagte Lehner. "Ich habe mich erkundigt: Das Molekül ist sehr haltbar", berichtete der Anwalt weiter. (dpa)

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