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Routinierter Jubel: Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen.

Volleyball

Die Unbezwingbaren

16. Titel: Favorit Friedrichshafen dominiert Volleyball-Pokalfinale.

Der VfB Friedrichshafen bleibt im Pokalfinale eine unbezwingbare Macht. Der Rekordtitelträger gewann in Mannheim gegen die SVG Lüneburg klar mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:16) und feierte den dritten Endspiel-Sieg in Serie sowie bereits den 16. insgesamt. Lüneburg muss fünf Jahre nach dem Aufstieg in die Bundesliga weiter auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten.

In der Neuauflage des Pokalfinales von 2015 agierte der Außenseiter aus Lüneburg zu Beginn frech und mutig. Jeder Punkt der Nordlichter wurde frenetisch gefeiert, die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner konnte sich im ersten Durchgang auch immer wieder eine knappe Führung erarbeiten, rettete diese aber nicht über die Zeit. „Der erste Satz war der Knackpunkt, danach haben wir unser Spiel gemacht, wir haben clever gespielt. Pokalspiele muss man lernen, da hatten wir auf jeden Fall einen Vorteil“, sagte VfB-Trainer Vital Heynen.

Fehler gnadenlos genutzt

Vor vier Jahren waren die Lüneburger in nur 68 Minuten mit 0:3 untergegangen, auch dieses Mal schaffte es die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner nur phasenweise mitzuhalten. „Die Lüneburger spielen ihre bisher beste Saison“, hatte Heynen vor dem Spiel gesagt und ein Spiel auf Augenhöhe prophezeit. Doch ein Coup wie im Halbfinale, als die SVG den deutschen Meister BR Volleys aus dem Wettbewerb beförderte (3:2), blieb aus.

Die mit zahlreichen Nationalspielern gespickte Mannschaft vom Bodensee nutzte jeden Fehler des Gegners gnadenlos aus. Obwohl Lüneburg das Bundesliga-Auswärtsspiel gegen die „Häfler“ am 12. Januar mit 3:2 gewonnen hatte und damit den ersten Sieg überhaupt am Bodensee holte, fand die Mannschaft vor 10 287 Zuschauern in Mannheimer kein Rezept gegen den übermächtigen Gegner und kassierte am Ende erneut ein 0:3.

Friedrichshafen hat damit seit der Niederlage 2011 gegen Haching (2:3) kein Pokalendspiel mehr verloren. 2013 und 2016 war der Verein bereits im Viertelfinale gescheitert. (sid)

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