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Die ukrainischen Biathlon-Damen rechnen sich die größten Chancen aus. Foto: Barbara Gindl

Ukraine verspricht Wohnungen für Medaillengewinner

Die finanziell schwer angeschlagene Ukraine will Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit Eigentumswohnungen belohnen. Das kündigte der Chef der Präsidialverwaltung, Andrej Kljujew, bei der Verabschiedung der Sportler in Kiew an.

Die finanziell schwer angeschlagene Ukraine will Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit Eigentumswohnungen belohnen. Das kündigte der Chef der Präsidialverwaltung, Andrej Kljujew, bei der Verabschiedung der Sportler in Kiew an.

Olympiasieger können sich zudem über 85 000 US-Dollar (rund 63 000 Euro) Prämie freuen. "Auf dass zu Ehren Ihrer Siege häufig die Nationalflagge gehisst wird und die Hymne der Ukraine ertönt", sagte Kljujew. Die Athleten hätten eine "vereinigende Kraft", betonte der Topbeamte mit Blick auf den Machtkampf in der Ex-Sowjetrepublik. Bei den Spielen 2010 in Vancouver gab es für das Land keine Medaille.

Die Hoffnungen liegen vor allem auf den Ski-Freestylern sowie der Biathlon-Damenstaffel mit Julia Dschima, Valentina und Vita Semerenko sowie Jelena Pidgruschna. Das Quartett hatte am 7. Dezember 2013 den Weltcup in Hochfilzen gewonnen - und den Sieg den Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew gewidmet.

Zu dem Ringe-Spektakel im russischen Sotschi vom 7. bis 23. Februar reisen insgesamt 42 ukrainische Sportler. Die westukrainische Großstadt Lwiw (Lemberg) mit dem Karpaten-Gebirge bewirbt sich um die Austragung der Winterspiele 2022. (dpa)

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