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Junge Patienten des Sanatoriums "Markower Mühle" in Parchim sind beim Nordic-Walking-Ausdauertraining auf einem Waldweg unterwegs. Die private Einrichtung hat sich auf Kuren für übergewichtige Kinder spezialisiert.
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Junge Patienten des Sanatoriums "Markower Mühle" in Parchim sind beim Nordic-Walking-Ausdauertraining auf einem Waldweg unterwegs. Die private Einrichtung hat sich auf Kuren für übergewichtige Kinder spezialisiert.

Übermäßiges Essen in früher Kindheit fördert Adipositas im Alter

Programmierung des Stoffwechsels bereits in den ersten Lebensjahren

Berlin (ap). Übermäßiges Essen in den ersten Lebensjahren begünstigt Fettleibigkeit im Erwachsenenalter. Forscher der australischen Universität Melbourne haben nun entschlüsselt, worauf dieser Effekt beruht. Die Tierstudie ergab, dass Babyratten, die sich übermäßig von Muttermilch ernähren konnten, erhöhte Werte eines Stoffwechsel-Enzyms hatten, die auch noch bei den ausgewachsenen Tieren vorhanden waren. Die Ratten blieben auch dann schwerer als ihre Artgenossen, wenn sie nach der Entwöhnung von der Muttermilch die gleiche Nahrung erhielten wie die anderen Tiere.

Das dafür verantwortliche Enzym 11 Beta-HSD wird im Fett gebildet und spielt eine wichtige Rolle bei der Umwandlung von inaktivem Kortison in das Steroidhormon Kortisol. Kortisol beeinflusst den Stoffwechsel, erhält den Blutdruck aufrecht und unterstützt entzündungshemmende Reaktionen des Körpers.

"Die Ergebnisse legen nahe, dass die Programmierung des Stoffwechsels bereits in den ersten Lebensjahren vorbestimmt wird und dass übermäßiges Essen in jungen Jahren die Kapazität des Körpers erhöhen könnte, diese Stoffwechselhormone zu produzieren", interpretiert Untersuchungsleiterin Margaret Morris das Ergebnis der Studie.

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