Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bei einer Zunahme um fünf Punkte im Body-Mass-Index steigt das Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken um rund die Hälfte.
+
Bei einer Zunahme um fünf Punkte im Body-Mass-Index steigt das Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken um rund die Hälfte.

Studie

Übergewicht erhöht Krebsrisiko zum Teil deutlich

Bei einer Zunahme um fünf Punkte im Body-Mass-Index steigt das Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken um rund die Hälfte.

London (dpa) - Übergewicht erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten zum Teil deutlich. Das hat die Analyse der Daten von fast 300.000 Patienten bestätigt, wie Mediziner um Andrew Renehan von der Universität Manchester im britischen Fachjournal "The Lancet" berichten. So steigt etwa die Gefahr von Speiseröhrentumoren mit einer Zunahme um fünf Punkte im Body-Mass-Index (BMI) um rund die Hälfte. Fünf BMI-Punkte entsprechen bei einem 1,70 Meter großen Menschen rund 14 zusätzlichen Kilogramm.

Die Forscher hatten 141 Studien mit insgesamt 282137 Krebsfällen ausgewertet. Bei vielen Tumorarten unterscheidet sich demnach der Risikozuwachs bei Männern und Frauen pro fünf BMI-Punkten. So steigt bei Männern die Gefahr von Schilddrüsenkrebs um ein Drittel (33 Prozent) sowie von Darm- und Nierenkrebs um knapp ein Viertel (je 24 Prozent). Bei Frauen nimmt das Risiko für Gebärmutter- und Gallenblasenkrebs um mehr als die Hälfte (je 59 Prozent) zu, das für Nierenkrebs um rund ein Drittel (34 Prozent) und jenes für Darmkrebs um knapp ein Zehntel (9 Prozent).

Diese Zahlen machten die Aufklärung über gesunde Ernährung und Bewegung umso dringlicher, schreiben Susanna Larsson und Alicja Wolk vom Stockholmer Karolinska-Institut in einem begleitenden "Lancet"-Kommentar. So stürben an den Folgen von Übergewicht allein in den USA inzwischen rund 300000 Menschen pro Jahr. Übergewicht sei dort die führende vermeidbare Krankheits- und Todesursache, noch vor dem Rauchen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare