Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Triathleten fürchten um Olympia

DTU-Sportdirektor Ebeling bestürzt

Frankfurt. Deutschlands Triathleten droht nach dem umstrittenen Sturz ihres Präsidenten Klaus Müller-Ott im schlimmsten Fall der Ausschluss von den Olympischen Spielen. Dieses Szenario hat der Boss des Weltverbands ITU, Les McDonald, nach dem Verbandstag in Frankfurt/Main angedroht (die FR berichtete). DOSB-Präsident Thomas Bach hat die zerstrittenen Parteien zu einem Schlichtungsgespräch einladen.

DTU-Sportdirektor Rolf Ebeling reagierte bestürzt. "Ich habe für diese drastische Aussage von Les McDonald kein Verständnis", sagte Ebeling. "Wir versuchen alles, um diese Situation von unseren Athleten fernzuhalten. Unser großes Ziel Olympia ist zu wichtig, um es von sportpolitischen Streitigkeiten in Gefahr bringen zu lassen." Die deutschen Top-Athleten um Weltmeister Daniel Unger wollten keine Stellung zur Situation in der Führung des 27 000 Mitglieder zählenden Verbandes beziehen. Der am Sonntag gewählte Präsident Rainer Düro versprach: "Ich werde alles dafür tun, damit sich unsere Sportler hundertprozentig auf Olympia vorbereiten können."

Müller-Ott, der auch Mitglied der ITU-Exekutive ist, hat nach seiner Abwahl juristische Schritte eingeleitet. Der ebenfalls abgewählte Vizepräsident Martin Bentele wies auf die negativen Folgen für den Antidopingkampf hin. "So können anhängige Verfahren vorerst nicht weiterbearbeitet werden. Ob die Antidopingarbeit der DTU künftig überhaupt noch sichergestellt werden kann, ist fraglich", sagte Bentele. Der Vorsitzende der Antidopingkommission (ADK) in der DTU, Reinhard Wilke, sowie das ADK-Mitglied Arnd Schomburg haben ihre Ämter als Folge der Krise mit sofortiger Wirkung niedergelegt. sid

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare