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Fahndungserfolg

Massensturz Tour de France: Organisatoren ziehen Anzeige gegen „Frau im gelben Regenmantel“ zurück

Bei der ersten Etappe der Tour de France sorgt eine Frau mit einem unvorteilhaft gehaltenen Pappschild für eine Massenkarambolage - mit weitreichenden Folgen.

Update vom Donnerstag, 01.07.2021, 14.40 Uhr: Doch keine Anzeige gegen die Frau, die auf der ersten Etappe einen Massensturz ausgelöst hatte. Die Organisation der Tour de France hat ihre Anzeige gegen die Zuschauerin zurückgezogen, wie der stellvertretende Renndirektor Pierre-Yves Thouault gegenüber französischen Medien sagte. Dies wäre aufgrund des Medienrummels geschehen. „Die Aufmerksamkeit sollte den Fahrern gehören, nicht den Zuschauern“, so Thouault.

Am Mittwoch (30.06.2021) hatte sich die 30 Jahre alte Französin bei der Polizei gestellt. Die Polizei hatte zudem die Wohnung der Frau durchsucht. Am Donnerstag sollte sie im Verlauf des Tages wieder freigelassen werden. Maximal droht ihr eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren sowie eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro. Dafür müsste ihr aber nachgewiesen werden, das Leben von anderen Personen gefährdet zu haben.

Ein Fan sorgte bei der ersten Etappe der Tour de France für eine Massensturz.

Massensturz bei Tour de France: Polizei nimmt Zuschauerin in Gewahrsam

Update vom Mittwoch, 30.06.2021, 16.30 Uhr: Gekleidet in einen knallgelben Regenmantel präsentierte sie der Motorradkamera freudig ein Pappschild – und löste damit einen Massensturz direkt bei der ersten Etappe der Tour de France 2021 aus. 21 Fahrer wurden dabei verletzt, dutzende weitere ausgebremst. Vier Fahrer konnten Berichten zufolge bei der zweiten Etappe verletzungsbedingt nicht mehr antreten. Noch bevor die Polizei am Unfallort eintraf, entfernte sich die Frau und wurde seitdem gesucht.

Nun meldet die Polizei laut AFP, man habe die Frau in Gewahrsam genommen. Die Französin wird sich nun dem Vorwurf vorsätzlicher Gefährdung der öffentlichen Sicherheit stellen müssen.

Massensturz bei der Tour de France: „Enkelin im Regenmantel“ bleibt unauffindbar

Erstmeldung vom Dienstag, 29.06.2021, 13.37 Uhr: Fougères - Auch drei Tage nach dem durch eine Zuschauerin verursachten Massensturz zum Auftakt der Tour de France in der Bretagne ist die gesuchte Frau für die örtliche Polizei weiter unauffindbar. Wie französische Medien berichten, seien alle Fahndungsbemühungen der Gendarmerie im Departement Finisterre bislang vergeblich gewesen. Demnach vermuten die Behörden, dass die Frau das Land per Flugzeug verlassen hat.

Die Gendarmerie hatte bereits am Samstagabend einen Zeugenaufruf in den sozialen Medien formuliert, der bis Dienstag über 60.000 Mal bei Facebook geteilt wurde. Mittlerweile wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, der Zuschauerin drohen bis zu drei Monate Freiheitsstrafe und 15.000 Euro Geldbuße, hinzu kommt der Tatbestand der Unfallflucht. Zudem könnten Schadenersatzforderungen gegen die Täterin erhoben werden.

Tour de France: Frau grüßt Omi und Opi

Rund 45 Kilometer vor dem Ziel in Landerneau war am Samstag eine junge Frau im gelben Regenmantel mit dem Rücken zum heranrasenden Feld auf die Straße getreten. In den Händen trug sie ein Schild mit der Aufschrift „Allez Omi-Opi“ und hielt dieses lachend in die Motorrad-Kamera. Der deutsche Profi Tony Martin an der Spitze des Peloton prallte aus voller Fahrt in das Plakat, was einen Massensturz auslöste. Mindestens 30 Fahrer kamen zu Fall, ein Dutzend zog sich Verletzungen zu.

Polizeiangaben zufolge hat sich die Frau danach vom Unfallort entfernt. Aufgrund der Aufschrift auf dem Schild wird die Herkunft der Frau im deutschsprachigen Raum vermutet. Vorerst kommt die Frau mit stattlicher Häme als Sanktion davon. „Ich hoffe, Omi und Opi sind jetzt stolz auf Dich“, twitterte der belgische Trek-Profi Jasper Stuyven. (mp/dpa/sid)

Rubriklistenbild: © Screenshot/Twitter/NBC/@Don Dignee

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