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Naomi Osaka scheitert im Achtelfinale von Tokio 2021.
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Naomi Osaka scheitert im Achtelfinale von Tokio 2021.

Olympia

Tokio 2021: Japans Gold-Traum geplatzt - Naomi Osaka scheitert frühzeitig

Tennis-Star Naomi Osaka muss ihre Gold-Hoffnungen bei den Olympischen Spielen in Tokio überraschend früh beenden.

Tokio - Brutaler Stimmungsdämpfer für Gastgeber Japan bei den Olympischen Spielen 2021: Der Gold-Traum von Topfavoritin Naomi Osaka ist völlig überraschend schon im Achtelfinale des Tennisturniers von Tokio jäh zerplatzt. Die viermalige Grand-Slam-Siegerin unterlag der früheren French-Open-Finalistin Marketa Vondrousova (Tschechien) nach einem enttäuschenden Auftritt 1:6, 4:6.

Osaka, die am Freitag das Olympische Feuer entzündet hatte, war nach zuvor zwei souveränen Siegen unter dem wegen Regens geschlossenen Dach des Center Courts zunächst vollkommen von der Rolle. Alleine im ersten Satz, der schon nach 24 Minuten verloren ging, leistete sie sich 14 unerzwungene Fehler.

Tokio 2021: Naomi Osaka spricht von Druck

„Ich habe definitiv das Gefühl, dass es eine Menge Druck bei dieser Veranstaltung gab“, sagte Osaka anschließend: „Ich will nicht sagen, dass ich jetzt schlecht gespielt habe, aber ich hatte viel höhere Erwartungen. Ich bin bei jeder Niederlage enttäuscht, aber ich habe das Gefühl, dass diese hier mehr nervt als die anderen.“

Im zweiten Durchgang steigerte sich die 23-Jährige zwar, gab einen Breakvorsprung gegen die hochkonzentrierte Vondrousova aber aus der Hand. Nach starken Punkten wie auch ärgerlichen Fehlern zeigte Osaka kaum eine äußerliche Regung, die Streuung in ihren Schlägen wurde wieder größer. Zwei Matchbälle konnte sie noch abwehren, beim dritten Matchball setzte sie eine Rückhand ins Aus.

Tokio 2021: Tennis-Konkurrenz bei den Frauen völlig offen

Vor den Olympischen Spielen hatte Osaka eine fast zweimonatige Pause eingelegt. Bei ihrem geräuschvollen Abgang von den French Open hatte sie offenbart, dass sie immer wieder mit Depressionen zu kämpfen hat. Die Pause sei dringend nötig gewesen, sagte sie in Tokio, „ich fühle mich definitiv wieder ein bisschen frischer und glücklich“.

Damit ist die Frauen-Konkurrenz völlig offen. Die Weltranglistenerste Ashleigh Barty war zwei Wochen nach ihrem Wimbledonsieg schon in der Auftaktrunde gescheitert, die an Position drei gesetzte Wimbledon-Halbfinalistin Aryna Sabalenka (Belarus) schied in der zweiten Runde aus. Auch keine der drei deutschen Spielerinnen kam über Runde zwei hinaus. (sid)

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