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Titeljagd in Sibirien: Biathleten starten zur WM

Die Erwartungen sind groß, der Optimismus ist vor der Titeljagd in Sibirien nochmals gewachsen: Mit viel Selbstvertrauen ...

Chanty-Mansijsk. Die Erwartungen sind groß, der Optimismus ist vor der Titeljagd in Sibirien nochmals gewachsen: Mit viel Selbstvertrauen reisen die deutschen Biathleten zu den am 3. März im russischen Chanty-Mansijsk beginnenden Weltmeisterschaften.

Vier Medaillen hatte Uwe Müssiggang zu Saisonbeginn als Ziel ausgegeben. Nach den zuletzt überragenden Auftritten vor allem der Frauen hat der Chef-Bundestrainer «die Erwartungen nach oben geschraubt.» «Insgesamt sechs Medaillen haben wir als gemeinsame Zielsetzung formuliert», erklärte Thomas Pfüller, der Generalsekretär und Sportdirektor des Deutschen Ski-Verbandes (DSV).

Um bei der Titelhatz zu bestehen, holten sich die Olympiasieger Magdalena Neuner, Andrea Henkel und Michael Greis sowie Kathrin Hitzer, Tina Bachmann, Sabrina Buchholz, Miriam Gössner, Arnd Peiffer, Christoph Stephan, Andreas Birnbacher und Daniel Böhm in der vergangenen Woche in Ruhpolding vor dem Abflug nach Sibirien den letzten Schliff.

Große Umfänge wurden nicht gefahren, dafür gab es ein individuelles Tuning. «Jeder hat ein auf sich abgestimmtes Programm absolviert. Die Stimmung ist gut. Auch gesundheitlich ist soweit alles okay», sagte Müssiggang. Das letzte WM-Ticket bekam Erik Lesser, der unter der Woche bei der EM in Ridnaun Staffelgold gewann. Der 32 Jahre alte Alexander Wolf, der die WM-Norm nur zur Hälfte erfüllt hatte, muss zu Hause bleiben. Das Präsidium des Deutschen Skiverbandes (DSV) hat sein Veto gegen eine WM-Teilnahme des dienstältesten deutschen Skijägers eingelegt.

Nach den überragenden Leistungen beim letzten Weltcup in Fort Kent mit einem Dreifacherfolg und zwei Doppelsiegen sind Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner und Weltcup-Spitzenreiterin Andrea Henkel bei der WM fast schon zum Siegen verdammt.

«Ich möchte eine Einzel- und zwei Staffelmedaillen gewinnen und zudem versuchen, das Gelbe Trikot zu verteidigen», sagte die 33 Jahre alte Henkel, die auf Starts in allen sechs Wettbewerben hofft. Auch Neuner will ihre Bilanz von bisher sieben Weltmeistertiteln weiter aufbessern. Tiefstapeln ist nicht. «Wir können alle aufs Podest laufen und eine Medaille gewinnen. Das ist auch mein Ziel. Ich würde schon sagen, dass ich wieder in einer guten Verfassung bin», meinte sie. Müssiggang hat zudem die in der Loipe starke Miriam Gössner auf der Rechnung: «Wenn sie im Schießen durchkommt, kann sie unter die ersten Drei laufen.»

Bei den Männern gilt es vor allem die in dieser Saison überragenden Norweger um Emil Hegle Svendsen und Tarjei Bö zu schlagen. Olympiasieger Greis und Mixed-Weltmeister Peiffer sind nicht chancenlos. Auch Birnbacher zeigte zuletzt ansteigende Form. «Sie haben bewiesen, dass sie es können. Auch bei ihnen erwarte ich mir viel», erklärte Müssigang. Greis, der zuletzt über Rückenprobleme geklagt hatte, ist wieder fit, genau wie der zuletzt von einem Infekt gehandicapte Peiffer. Den letzten Testwettkampf in der Heimat konnte Greis für sich entscheiden.

Insgesamt werden in Chanty-Mansijsk Medaillen in elf Wettbewerben vergeben. Zum Auftakt wollen die Deutschen in der nicht olympischen Mixed-Staffel ihren Titel verteidigen, den sie im Olympia-Jahr an gleicher Stelle geholt hatten. Bei der WM 2009 im südkoreanischen Pyeonchang hatte Deutschland zweimal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze geholt. (dpa)

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