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Ein Mangel an Tiefschlaf erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes. Das fanden amerikanische Forscher bei Schlaftests heraus.
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Ein Mangel an Tiefschlaf erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes. Das fanden amerikanische Forscher bei Schlaftests heraus.

Diabetes

Tiefschlafmangel erhöht Insulinresistenz

Ein Mangel an Tiefschlaf erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes. Das fanden amerikanische Forscher bei Schlaftests heraus.

Washington (ap) - Ein Mangel an Tiefschlaf erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes. Das ergab eine US-Studie: Forscher der Universitätsklinik Chicago beobachteten gesunde junge Männer und Frauen mehrere Nächte im Schlaflabor. Immer wenn die Teilnehmer in den Tiefschlaf sanken, wurden sie durch einen Laut gestört. Das Geräusch verhinderte lediglich den Tiefschlaf, weckte die Personen aber nicht auf.

Nach den Nächten injizierten die Mediziner den Teilnehmern eine Zuckerlösung und entnahmen dann in kurzen Abständen Blut. Dessen Analyse zeigte, dass die Probanden ohne Tiefschlaf deutlich unempfindlicher auf das Hormon Insulin reagierten, das den Blutzucker abbaut. Nach drei Nächten ohne Tiefschlaf war die Insulinresistenz um 25 Prozent erhöht, wie die Forscher im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" schreiben. Da der Körper nicht entsprechend mehr Insulin bildete, stiegen die Blutzuckerwerte im Mittel um 23 Prozent an.

Diese zeige, dass der Tiefschlaf eine wichtige Rolle für den Erhalt einer normalen Glukosekontrolle spiele, erklären die Wissenschaftler. Die verminderte Kontrolle spiegeln für sie den Einfluss des Alters wieder: Während junge Erwachsene 80 bis 100 Minuten pro Nacht im Tiefschlaf verbringen, sind es bei Menschen über 60 Jahren nur noch 20 Minuten.

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