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Kathleen Weiss, Margareta Kozuch und Saskia Hippe (v.l.) haben mehr als Volleyball im Kopf. Foto: Friso Gentsch

So ticken die deutschen Volleyballerinnen

Sie sind mit Kampfpiloten zusammen, mussten sich mit mangelnder Zahlungsmoral ihrer Clubs herumschlagen und treten anderen gerne auch mal in den Hintern: Deutschlands Volleyballerinnen und ihr Trainer Giovanni Guidetti kurz und knapp.

Sie sind mit Kampfpiloten zusammen, mussten sich mit mangelnder Zahlungsmoral ihrer Clubs herumschlagen und treten anderen gerne auch mal in den Hintern: Deutschlands Volleyballerinnen und ihr Trainer Giovanni Guidetti kurz und knapp.

(29, Zuspiel, Volley Bergamo): Kämpfernatur, war als Sportsoldatin unter anderen mit Schwimmer Helge Meeuw in der Grundausbildung. Will später vielleicht als Finanzwirtin arbeiten.

(24, Zuspiel, Eczacibasi Istanbul): Die gefürchtete Aufschlägerin führte den Schweriner SC zum Double. Wagt den Sprung in die Türkei. Ihr Freund ist Kampfpilot bei der Bundeswehr.

(27, Außenangriff, Impel Wroclaw/Polen): Hat sich im Verlauf des Turniers sehr gesteigert, leidet an Diabetes. "Ich muss halt auf meinen Körper hören", sagt die Wilhelmshavenerin.

(29, Außenangriff, Bielsko Bia?a/Polen): War bei der Heim-WM 2002 als Teammanagerin in Dresden tätig. Zuletzt kein Glück im Ausland - wenn ihre Clubs zahlten, dann nur unregelmäßig.

(19, Außenangriff, Rote Raben Vilsbiburg): Liebt Schweinemedaillons mit Kartoffeln und Spargel von der Mutter. Wurde wegen permanenter Rückenschmerzen an der Bandscheibe operiert.

(25, Außenangriff, Schweriner SC): Machte eine Ausbildung als Heilerziehungs-Pflegerin für behinderte Menschen. Die Meppenerin wechselte nun von Vilsbiburg nach Schwerin.

(28, Außenangriff, vereinslos): Fieberte bei der Heim-WM 2002 noch als Fan auf der Tribüne mit. Ist mit der niederländischen Nationalspielerin Anne Buijs zusammen.

(30, Mittelblock, vereinslos): Fingernägel stets bunt lackiert, die Team-Älteste. "Ich bin diejenige, die den anderen in den Arsch tritt", sagt sie schmunzelnd.

(28, Mittelblock, Vakifbank Istanbul): Schloss die Magisterarbeit ("Herbert Wehner und die Anfänge der neuen Ost-Politik") mit 1,3 ab. Mittelblockerin von Weltklasse-Format.

(23, Mittelblock, Schweriner SC): Studiert BWL an der Fachhochschule in Wismar. "Mir gefällt die Abwechslung zwischen Sport und Studium", sagt die 1,93 Meter große Athletin.

(22, Diagonalangriff, Schweriner SC): Mag Horrorfilme. Hat auf dem linken Unterarm ein Tattoo, Übersetzung: "Bereue nie etwas, was du getan hast, wenn du dabei glücklich warst."

(26, Diagonalangriff, vereinslos): Tanzte früher Ballett, zeichnet gerne. Hamburgerin, würde gerne in Brasilien spielen. Führt eine Fernbeziehung, ihr Freund lebt in Mailand.

(22, Libera, Igtisadchi Baku): Nachfolgerin der langjährigen Libera Kerstin Tzscherlich. Verlässt das beschauliche Vilsbiburg und wechselt in die Metropole Baku.

(19, Libera, Dresdner SC): Das "Küken" des Teams rutschte auf den letzten Drücker in den endgültigen Kader. Ihr Vater ist Kubaner, sie hat einen Taschen-Tick.

(40, Trainer, Vakifbank Istanbul): Holte als Vereinstrainer in dieser Saison das Triple. Stammt aus einer volleyball-verrückten Familie aus Modena. Kommunikativ, liebt U2. (dpa)

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