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Axel Teichmann hat an Boden verloren.
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Axel Teichmann hat an Boden verloren.

Tour de Ski

Teichmann verliert wertvollen Boden

Der Weg zum Gesamtsieg der Tour de Ski wird für Axel Teichmann immer beschwerlicher. Er fällt auf Rang 10 zurück und hat nun schon 48,3 Sekunden Rückstand. Besser macht es Claudia Nystad.

Prag. Der Weg zum Gesamtsieg der Tour de Ski wird für Axel Teichmann immer beschwerlicher.

Der Bad Lobensteiner musste sich bereits in der Qualifikation zum Sprint in Prag geschlagen geben und dann tatenlos mit ansehen, wie seine härtesten Langlauf-Rivalen um den diesmal achtplatzierten Tour-Führenden Dario Cologna wertvolle Bonussekunden erliefen und nun schon nicht mehr auf Augenhöhe sind. Teichmann fiel auf Rang zehn zurück und hat nunmehr 48,3 Sekunden Rückstand. Den Tagessieg holte sich Sprint-Spezialist Tor-Arne Hetland (Norwegen), beste Deutsche waren Tom Reichelt (Oberwiesenthal) und Tobias Angerer (Vachendorf) auf den Plätzen 17 und 20.

Besser machte es bei den Damen Claudia Nystad. Die Oberwiesenthalerin kam dank taktisch starker Läufe ins Finale, stürzte dort aber und wurde Sechste. Den Sieg sicherte sich die Italienerin Arianna Follis, die damit auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Nystad rückte durch die Bonussekunden auf Platz elf nach vorn. Beste Deutsche ist weiterhin Evi Sachenbacher- Stehle (Reit im Winkl) mit einem Rückstand von 1:06,8 Minuten

"Ich habe mein Bestes gegeben. Bis zum Qualifikationsplatz 30 war es alles sehr eng. Ich greife in Nove Mesto wieder an", sagte der als 35. ausgeschiedene Teichmann, der dennoch dem Ergebnis noch keine vorentscheidende Bedeutung beimessen wollte. Das sah Bundestrainer Jochen Behle schon etwas anders. "Axel hat jetzt ganz viel Zeit verloren. 48,3 Sekunden sind eine Hausnummer, die man erstmal wettmachen muss. Zumal Cologna sehr souverän läuft. Das wird jetzt ganz schwer."

Ein wenig unbeobachtet pirscht sich dagegen Tobias Angerer nach vorn. "Es wäre sicher noch mehr drin gewesen in meinem Viertelfinale. Insofern ärgere ich mich ein wenig. Aber es läuft gut und Vorentscheidung ist sowieso noch keine gefallen. Bei vier zum Teil schweren Etappen kann noch ganz viel passieren", sagte der Premieren-Sieger von 2006, der in der Gesamtwertung mit 59,8 Sekunden Rückstand Platz 13 belegt.

Claudia Nystad haderte am Ende mit sich selbst. "Ich bin einfach über den Schnee gestürzt", sagte sie. Es war ihr drittes Missgeschick im dritten Sprint hintereinander. "Das macht mir schon ein wenig Sorge, dass ich mich nicht mehr auf den Ski halten kann. Heute wäre sogar ein Podestplatz möglich gewesen", meinte die Sächsin, die sich nach ihrem materialbedingten Rückschlag von Oberhof wieder in sehr guter Verfassung präsentierte. "Taktisch hat sie zwei Meisterleistungen abgeliefert und schon deshalb habe ich auch gehofft, dass es im Finale ganz weit nach vorn geht. Schade", sagte Behle, der auch mit den Plätzen zehn von Evi Sachenbacher-Stehle und 13 von Stefanie Böhler (Ibach) zufrieden war. (dpa)

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