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Axel Teichmann läuft beim 15-km-Rennen vor dem Russen Wassili Rotschew.
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Axel Teichmann läuft beim 15-km-Rennen vor dem Russen Wassili Rotschew.

Tour de Ski

Teichmann auf Erfolgsspur

Nach seinen erfolgreichen Auftritten zum Jahreswechsel kann der Thüringer Axel Teichmann sogar auf den Gesamterfolg bei der Tour de Ski der Langläufer hoffen. Tobias Angerer gab dagegen auf.

Nove Mesto. Sieg zu Silvester, Platz 23 am Neujahrstag - Axel Teichmann hat zum Jahreswechsel wieder in die Erfolgsspur gefunden. Nach seinen erfolgreichen Auftritten in Nove Mesto kann der Thüringer nun sogar auf den Gesamterfolg bei der Tour de Ski der Langläufer hoffen.

55,9 Sekunden Rückstand auf den Führenden Dario Cologna (Schweiz) scheinen für den Gesamt-Fünften auf den letzten beiden Etappen, einem Massenstart-Wettbewerb in Val di Fiemme und dem gefürchteten Berganlauf zum Alpe Cermis, nicht uneinholbar.

Bei den Frauen demonstrierte die Finnin Virpi Kuitunen über 10 Kilometer ihre Extraklasse in der klassischen Technik. Sie lief auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Aino Kaisa Saarinen über eine halbe Minute heraus, musste die Gesamt-Führung nur 24 Stunden später aber wieder an ihre Landsfrau abgeben. Im deutschen Team überzeugte erstmals in diesem Winter Katrin Zeller (Oberstdorf) als Zwölfte. Im Sprint waren die deutschen Damen chancenlos und schieden alle im Viertelfinale aus. Den Sieg holte sich die Italienerin Arianna Follis. Bei den Männer gewann der Norweger Petter Northug.

Im letzten Wettbewerb des alten Jahres hatte Teichmann mit seinem Sieg im 15-Kilometer-Klassikrennen seine Anwartschaft auf einen vorderen Platz bei der Tour untermauert. Der zweimalige Weltmeister war besonders auf den letzten beiden Runden unaufhaltsam gestürmt und hatte so seinen zweiten Tour-Tageserfolg gesichert. Dabei hatte der Bad Lobensteiner kein besonders gutes Gefühl am Start. "Mein Ski war ziemlich glatt, wir mussten viel Wachs auftragen. Doch es wurde im Rennverlauf besser."

Er ließ sich auch vom Windschatten-Laufen des Russen Wassili Rotschew nicht aus der Fassung bringen. "Er hat nie die Führungsarbeit übernommen, aber was sollte ich machen? Ich musste mein Tempo laufen", erzählte Teichmann. Mit seinem Temposteigerungslauf zermürbte er den Russen unbewusst. Als dieser die letzten 3,3 Kilometer allein laufen musste, verlor er 32,7 Sekunden.

Der Scharfrichter in Sachen Tour-Gesamtwertung sollte für Teichmann die Sprint-Qualifikation am Neujahrstag werden. Während er in Prag noch gescheitert war, kam er diesmal problemlos in das Feld der 30 Besten. Im Viertelfinale hatte er jedoch einen undankbaren Lauf erwischt. Am Ende stand Platz fünf und das vorzeitige Aus. "Das Wichtigste war die Qualifikation. Jetzt konzentriere ich mich auf die Rennen in Val di Fiemme. Es ist alles möglich", sagte der Thüringer.

Teichmann hofft nun besonders beim Massenstart-Wettbewerb auf eine starke Teamarbeit. Doch die deutsche Mannschaft ist auf drei Starter geschrumpft. Nach der verpassten Sprint- Qualifikation gab Tobias Angerer (Vachendorf) wegen einer Erkältung die Tour auf. Zuvor war bereits der Vorjahres-Zweite René Sommerfeldt erkrankt abgereist.

Somit können nur noch Tom Reichelt (Oberwiesenthal) und Jens Filbrich (Frankenhain) als "Adjutanten" von Teichmann auftreten. "Wir tun unser Möglichstes", versprach Filbrich. "Es ist natürlich nicht so gut, wenn die starken Leute fehlen, die auch in Sachen Bonussekunden noch etwas hätten tun können. Aber so ist das nun mal. Wir müssen das Beste aus der Situation machen", meinte Teichmann. (dpa)

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