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Wie einst im Mai: Tatjana Malek ist zurück im Geschäft.
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Wie einst im Mai: Tatjana Malek ist zurück im Geschäft.

Für Tatjana Malek hat jetzt Gesundheit Priorität

Die Tennisspielerin aus Bad Saulgau kehrt sechs Monate nach einer Lungenembolie wieder in die Szene zurück

Tatjana Malek kann wieder lächeln. Vor gut sechs Monaten bangte das Tennistalent um sein Leben - beim Stuttgarter WTA-Turnier, das gestern begann, kehrt die 21-Jährige in die Turnierszene zurück. "Mir geht es gut. Ich spüre gar nichts mehr", sagt Malek, die eine Lungenembolie überstanden hat. Die Spielerin aus Bad Saulgau gibt sich locker und strahlt Zuversicht aus. "Ich kann es ja, deswegen muss ich nur an mich glauben. Und ich würde sogar sagen, dass ich fitter bin als je zuvor", sagt die Fedcup-Spielerin.

Nach einem Bänderriss im vergangenen November hatte Malek noch Anfang des Jahres Schmerzen in der Wade gespürt, die immer heftiger wurden und langsam nach oben wanderten. Als sie Mitte März im kalifornischen Indian Wells antrat, fühlte sie ein Stechen in der Brust und bekam nur schwer Luft. Bei einer intensiven Untersuchung im Krankenhaus brach dann plötzlich Hektik aus. "Wenn ich älter gewesen wäre oder kein Sportler, dann wäre es womöglich schiefgelaufen", sagt Tatjana Malek.

Es folgten drei Monate Sportverbot, selbst das Treppensteigen musste sie meiden. "Ich genieße jetzt einfach das Tennis, denn ich weiß, wie schnell es gehen kann", sagt sie. Die Bundesliga-Spielerin vom TEC Waldau Stuttgart hat aus dem ersten Rückschlag ihrer Karriere gelernt und trotz ihres noch jungen Alters eine erstaunlich reife Einstellung gewonnen. "Ich hatte ziemlich viel Zeit nachzudenken. Ich will ganz sicher wieder nach oben. Aber die Gesundheit wird jetzt immer wichtiger sein als das Tennis, denn nur wenn man gesund ist, kann man Erfolg haben."

Durch ihre Erkrankung ist Malek in der Weltrangliste auf Platz 229 zurückgefallen, ihre beste Platzierung hatte sie im Januar mit Position 81. Beim hochklassig besetzten Grand Prix stand die Lokalmatadorin gegen die österreichische Weltranglisten-24. Sybille Bammer am späten Montagabend (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) gleich in der ersten Runde vor einer schweren Hürde.

In den kommenden Monaten will sie sich durch Starts bei kleineren Turnieren wieder nach oben arbeiten. dpa

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