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Süßes und Salziges genießen

Bio und Öko - gut und schön. Doch was tun, wenn Marzipanschokolade und Tortillachips locken? Wie der Verführung von Sahnetorten und Marmeladenbrötchen

Bio und Öko - gut und schön. Doch was tun, wenn Marzipanschokolade und Tortillachips locken? Wie der Verführung von Sahnetorten und Marmeladenbrötchen entgehen? Öfter mal pflanzliche kalt gepresste und unraffinierte Öle statt tierischer Fette verwenden, anstatt zuckerhaltiger Limonaden frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte trinken und bei Heißhungerattacken zu Trockenfrüchten oder Nüssen greifen, das raten Experten. Ganz und gar vermeiden lassen sich Schoko- und Chipsorgien, wenn der Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau gehalten wird. Als Orientierung dient der so genannte glykämische Index, der Nahrungsmittel entsprechend ihrer Wirkung auf den Blutzucker beurteilt. Einen hohen glykämischenIndex haben Weißbrot, geschälter Reis oder Cornflakes. Lebenmittel mit niedrigem glykämischem Index sind zum Beispiel Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Salate.

Wer die Lust auf Süßes kalorienfreundlich befriedigen möchte, sollte zu Rooibush-Sorten wie "Vanille Sahne" oder "Toffee-Karamel" greifen. Mit Zimt oder Vanilleschote verfeinerter Quark und Kompott ohne Zucker sind leckere Desserts mit niedrigem glykämischem Index. Auch unser Gehirn lässt sich überlisten: Vanilleduft signalisiert "ich bin satt".

Den Hunger auf Herzhaftes entschärft eine Gemüsebrühe zwischendurch. Fettfreies Asia-Reisgebäck, Reiswaffeln oder Soja-Kerne laden statt Chips & Co zum Knabbern ein. Gemüsesticks aus Karotte, Paprika und Kohlrabi befriedigen die Lust auf Knackiges und liefern außerdem eine Extraportion den Stoffwechsel ankurbelnder Vitamine und Mineralstoffe.

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