Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mario Gomez (l) im Zweikampf mit Roel Brouwers (r) von Mönchengladbach.
+
Mario Gomez (l) im Zweikampf mit Roel Brouwers (r) von Mönchengladbach.

Beinahe-Pleite

Stuttgart schlägt Schlusslicht Gladbach

Mit Ach und Krach hat der VfB Stuttgart Schlusslicht Borussia Mönchengladbach 2:0 (0:0) geschlagen und vier Tage nach der Pokal-Pleite gegen Bayern München einen Reinfall zum Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga verhindert.

Stuttgart. Mit Ach und Krach hat der VfB Stuttgart Schlusslicht Borussia Mönchengladbach 2:0 (0:0) geschlagen und vier Tage nach der Pokal-Pleite gegen Bayern München einen Reinfall zum Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga verhindert.

Borussen-Verteidiger Roel Brouwers fälschte einen Schuss von Ciprian Marica, der auch so ins Tor gegangen wäre, zum 1:0 ab (67. Minute). Mario Gomez beseitigte mit dem zweiten Treffer (86.) die letzten Zweifel. Beide Teams zeigten am Samstag vor 41 300 Zuschauern in der Mercedes- Benz-Arena einen langweiligen Kick.

Borussen-Trainer Hans Meyer brachte bis auf den verletzten Brasilianer Dante erwartungsgemäß die Neuzugänge Tomas Galasek, Paul Stalteri und Torhüter Logan Bailly. Zudem stellte er von der gewohnten Vierer-Abwehrkette auf eine Dreierreihe um mit dem tschechischen Routinier Galasek als Defensivchef. Diese taktische Rechnung ging auf. Die offensichtlich vom Pokal-Debakel gegen Bayern München noch geschockten Stuttgarter fanden im ersten Durchgang kein Mittel, um den Gladbacher Riegel zu knacken.

VfB-Teamchef Markus Babbel stellte seine Startformation gegenüber der 1:5-Klatsche vom Dienstag auf drei Positionen um. Aber auch die für Yildiray Bastürk, Roberto Hilbert und den angeschlagenen Arthur Boka eingesetzten Ludovic Magnin, Martin Lanig und Ciprian Marica konnten kaum Akzente setzen. Bei den Schwaben blieb das meiste Stückwerk. Das Schlusslicht hatte keine Mühe, dem erneut weit unter Normalniveau auftretenden Tabellenzehnten Paroli zu bieten.

Die Gladbacher erspielten sich sogar die besseren Chancen. Einen Freistoß-Hammer vom neuen Kapitän Filip Daems konnte Lehmann halten (9.). Gegen Rob Friend wäre der VfB-Keeper 20 Minuten später machtlos gewesen, aber der Borussen-Torjäger schoss völlig frei stehend aus Nahdistanz übers Tor. Bei der einzigen Stuttgarter Möglichkeit vor der Pause rettete Bailly um Sekundenbruchteile vor dem erneut völlig indiskutabel agierenden Gomez (36.).

Auch nach dem Seitenwechsel keine Spur von Aufbäumen bei den mut- und ideenlosen Stuttgartern. Gladbach bemühte sich wenigstens und hatte weiterhin leichtes Spiel. Auch Gomez' Kopfball, nach dem Steve Gohouri das Leder vor der Linie wegdrosch, bedeutete keine ernsthafte Gefahr (55.). Auf der Gegenseite verpasste Friend mit einem Kopfball nach einer Ecke des gefällig agierenden, nach dieser Saison zum FC Bayern wechselnden Alexander Baumjohann knapp das Tor (60.).

Völlig unerwartet fiel dann doch die VfB-Führung. Bailly rettete danach noch zweimal glänzend gegen Sami Khedira (78.) und Elson (84.), ehe Gomez mit seinem achten Saisontor alles klar machte. Die Gäste hätten allerdings einen Punktgewinn verdient gehabt. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare