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MSV-Trainer Milan Sasic.
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MSV-Trainer Milan Sasic.

MSV Duisburg

Strukturierter Offensivfußball

Trainer Milan Sasic hat dem MSV Duisburg einen radikalen Umbruch verpasst, im vergangenen Sommer holte er ein Dutzend neue Spieler und vertraute Talente. Nun will er mit seinem Team ins DFB-Pokalfinale.

Von Roland Leroi

Die Historie des MSV ist durchsetzt von Geschichten über zweite Sieger, die eben immer der erste Verlierer sind. In seinen insgesamt 28 Jahren in der Fußball-Bundesliga war das Team vom Niederrheiner meist froh, überhaupt dabei gewesen zu sein. Im Vereinswimpel stehen eine Vize-Meisterschaft (1964), als Trostpreis ein Amateurtitel (1987) und drei Teilnahmen am DFB-Pokal-Finale (1966, 1975, 1998), die allesamt ohne Erfolg endeten. Seit 2008 strampeln sich die Duisburger mal wieder in der zweiten Liga ab.

„Leidenschaft seit Generationen“ heißt der zum Saisonbeginn kreierte Vereinsslogan, der Milan Sasic besonders gefällt. Denn „Leidenschaft“ gehört zu den Lieblingswörtern des Trainers, der in diesen Tagen so gerne über Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Wenn man so will, ist der 53-Jährige gerade dabei, ein ganz besonderes Kapitel zu schreiben. Mit einem Sieg im Pokal-Halbfinale am Dienstag (20.30 Uhr) gegen den Zweitliga-Rivalen Energie Cottbus wäre die vierte Endspiel-Teilnahme perfekt.

Das wäre eine Menge für die Duisburger, die in der Liga wider Erwarten schon 40 Punkte gesammelt haben und sogar noch ein wenig auf den Aufstieg hoffen dürfen. Darüber mag Sasic aber nicht sprechen. Viel lieber redet der Kroate über die positiven Emotionen, mit denen seine Mannschaft bislang in dieser Saison aufgetreten ist. „Über die fußballerischen Qualitäten kann man diskutieren, was die Leidenschaft betrifft, bin ich aber zufrieden“, sagt der Coach. An dieser Entwicklung hat er entscheidende Anteile.

Sasic, seit November 2009 Trainer in Duisburg, forcierte im vergangenen Sommer einen Radikalumbruch, holte ein Dutzend neue Spieler und vertraute Talenten wie dem von Borussia Dortmund ausgeliehenen Julian Koch oder Olcay Sahan. Die einst als trist geltenden „Zebras“ sind plötzlich in der Lage, wunderbar strukturierten Offensivfußball zu zeigen. „Das ist eine gute Mischung“, sagt der Coach.

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