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ALBA-Kapitän Niels Giffey (l) setzte sich mit seinem Team deutlich durch.

Basketball-Bundesliga

Starker Start für BBL-Titelfavoriten - ALBA wie im „Rausch“

Der FC Bayern und Brose Bamberg gewinnen bei ambitionierten Herausforderern, ALBA Berlin zeigt gleich eine Gala. Den Meister-Kandidaten in der Basketball-Bundesliga gelingt ein Wunschstart. Dabei überzeugen auch schon die Neuen.

Die Titelfavoriten zeigen zum Start in die neue Saison der Basketball-Bundesliga eine beachtliche Frühform.

Titelverteidiger FC Bayern und Ex-Serienchampion Brose Bamberg feiern Auswärtssiege bei ambitionierten Herausforderern, Vizemeister ALBA Berlin gelingt gleich Rekordverdächtiges.

Mit dem 112:55 über Science City Jena verpasste der Hauptstadtclub nur um sechs Punkte den höchsten Sieg der Liga-Geschichte seit Beginn der Datenerfassung. „Das hat richtig Spaß gemacht“, schwärmte Nationalspieler Johannes Thiemann am Samstagabend nach dem Kantersieg. „Am Ende haben wir uns richtig in einen Rausch gespielt.“

Seit 1998/99 gab es nur drei höhere Heimsiege, so deutlich wie ALBA gewann noch kein Team am ersten Spieltag. So traten die Berliner zum Pflichtspiel-Auftakt ganz anders auf als bei den ernüchternden Niederlagen in den letzten zwei Testspielen. „Ich denke, das Spiel wird alle verstummen lassen, die nach einer holprigen Vorbereitung Zweifel an der Qualität von ALBA Berlin hatten“, betonte Jenas Coach Björn Harmsen. „Sie haben sich sogar noch weiterentwickelt und werden dieses Jahr wahrscheinlich noch mehr Freude bereiten.“ Die beiden Neuzugänge Rokas Giedraitis (20 Punkte) und Thiemann (18) fügten sich gleich bestens ins Angriffsspiel von Coach Aito Garcia Reneses ein.

Auch beim 83:77 von München bei ratiopharm Ulm glänzte eine Top-Verpflichtung. Der vom FC Barcelona gekommene Petteri Koponen überzeugte mit Treffsicherheit aus der Distanz und 18 Zählern. „Wir haben gewonnen, also bin ich glücklich. Wir müssen noch viel arbeiten und besser werden“, sagte der Finne. „Unser Ziel in dieser Saison ist es das Double zu verteidigen.“

Die Bamberger wollen ebenfalls wieder an die nationale Spitze und schafften durch das 84:80 bei s.Oliver Würzburg einen gelungenen Start. „Ich bin froh, dass wir eine gute Leistung als Team gezeigt haben“, sagte Nationalspieler Maurice Stuckey. „Es war ein schwieriges Spiel, aber wir haben auch gesehen, dass wir in schwierigen Situationen zusammenhalten.“

(Von Florian Lütticke und Thomas Wolfer, dpa)

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