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Niklas Krieg landete in Zürich auf Platz fünf. Foto: Patrick B. Kraemer

Springreiter Krieg auch in Zürich bester Deutscher

Springreiter Niklas Krieg hat nach seinem fünften Platz beim Weltcup-Turnier in Zürich gute Chancen auf eine Last-Minute-Qualifikation für das Finale im März in Göteborg.

Springreiter Niklas Krieg hat nach seinem fünften Platz beim Weltcup-Turnier in Zürich gute Chancen auf eine Last-Minute-Qualifikation für das Finale im März in Göteborg.

Krieg, der vor zwei Wochen bei seinem ersten Weltcup-Start sogleich in Leipzig gewonnen hatte, wurde bester Deutscher und schob sich in der Gesamtwertung auf Rang 15. Aus der Westeuropa-Liga qualifizieren sich die 18 besten Reiter nach der elften und letzten Station am kommenden Wochenende in Bordeaux.

Bereits sicher dabei ist der Führende des Gesamt-Rankings, Christian Ahlmann, der in Zürich Achter wurde. Nach jetzigem Stand wären in Göteborg außerdem die Deutschen Marco Kutscher (9), Daniel Deusser (11) und Marcus Ehning (17) dabei. Das Turnier in Zürich gewann der Schweizer Pius Schwizer vor dem Iren Denis Lynch und Edwina Tops-Alexander aus Australien.

Bei den Dressurreitern in Amsterdam sorgte Isabell Werth für einen ungewöhnlichen Sieg, indem sie bei ihrer ersten Weltcup-Kür mit Weihegold auf Platz eins ritt. Die fünfmalige Olympiasiegerin aus Rheinberg setzte sich am Samstag mit der elf Jahre alten Stute knapp durch. Mit 83,450 Prozentpunkten verwies das Paar Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen auf Unee nur um 0,100 Zähler auf den zweiten Platz. Weihegold wird sonst von Werths Bereiterin Beatrice Buchwald geritten. Weihegold sei nun "eine Option für Olympia", sagte Werth.

Im Ranking der Westeuropa-Liga liegt von Bredow-Werndl mit 64 Punkten nun knapp hinter dem Schweden Patrik Kittel (65) auf Platz zwei. Werth ist Dritte (57). Amsterdam war die siebte von neun Qualifikationen für das Finalturnier. (dpa)

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