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Asthmatiker

Sportpause bei Atembeschwerden

Merken Asthmatiker beim Sport Anzeichen für Atembeschwerden, legen sie lieber eine Pause ein. Kommt es trotzdem zum Asthmaanfall, sollten sie Medikamente griffbereit haben, rät das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln.

Köln. Merken Asthmatiker beim Sport Anzeichen für Atembeschwerden, legen sie lieber eine Pause ein. Kommt es trotzdem zum Asthmaanfall, sollten sie Medikamente griffbereit haben, rät das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln.

Gelegentlich sei es auch hilfreich, schon vor der körperlichen Anstrengung solche Mittel einzusetzen. Das sollten die Patienten allerdings mit ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Zum sogenannten Anstrengungsasthma kommt es, da Sportler verstärkt durch den Mund atmen. Die Luft wird dabei nicht so erwärmt und angefeuchtet wie beim Atmen durch die Nase. In der Folge schwellen die Schleimhäute der Bronchien an, erläutert das IQWiG. Bei Asthmatikern verengen sich zusammen mit der ständigen Entzündungsbereitschaft der Bronchien die Atemwege. Das können Kälte und trockene Luft noch verstärken. Daher sind insbesondere Wintersportler betroffen.

Aus Angst vor einem Asthmaanfall ganz auf Sport zu verzichten, ist laut IQWiG dennoch ungünstig. Bei zu wenig körperlicher Aktivität lasse die Leistungsfähigkeit der Lunge nach. Hat ein Asthmatiker gelernt, mit Anfällen umzugehen und Medikamente richtig einzusetzen, steht Sport nichts im Wege. Sinnvoll ist ein langsamer Beginn mit allmählich zunehmender Belastung. (dpa/tmn)

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