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Im Ziel gratuliert ein anderer Läufer dem Sieger Lienhard Hersel (links). Er stellte mit 53,24 Minuten einen neuen Streckenrekord auf.
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Im Ziel gratuliert ein anderer Läufer dem Sieger Lienhard Hersel (links). Er stellte mit 53,24 Minuten einen neuen Streckenrekord auf.

54 Minuten Eiseskälte

240 Sportler beim Rodgauer Cross-Duathlon

  • Sigrid Aldehoff
    VonSigrid Aldehoff
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Während den Athleten beim Laufen und Radfahren der Schweiß rann, konnte das Publikum nur von einem kalten Fuß auf den anderen treten.

Gedämpfter Applaus aus mangelnder Begeisterung? Nein, es waren nur die dicken Handschuhe: Wer gestern Vormittag bei unter Null den 4. Rodgauer Cross-Duathlon antreiben wollte, musste sich warm einpacken. Denn während den Athleten beim Laufen und Radfahren der Schweiß rann, konnte das Publikum nur von einem kalten Fuß auf den anderen treten.

Mehr als 240 Sportler nahmen bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte teil, vielen weiteren musste wegen Kapazitätsmangels abgesagt werden. Jedes Jahr würden sich mehr Sportler melden, sagt Dieter Dackau, Chef des Vereins "Triathlon Rodgau", der mit dem TSV Dudenhofen die Veranstaltung organisiert. Unter den Sportlern aus dem erweiterten Rhein-Main-Gebiet habe der Duathlon rund ums TSV-Gelände binnen kürzester Zeit einen sehr guten Ruf bekommen, viele hessische Top-Läufer seien dabei.

Doch eine Erweiterung des Duathlons sei nur schwer machbar, meint Dackau, die Strecken für noch mehr Sportler nicht ausgelegt, schon jetzt müssten rund 90 Ehrenamtliche eingesetzt werden, um das Sportereignis zu stemmen. Die leisteten offenbar ganze Arbeit, denn von den Sportlern hagelte es hinter der Ziellinie nur atemlose Komplimente.

Auch von Bernd Ries, Günter Keller, Stephen Will, Robert Ferg und Jochen Faust. Sie starten für die TGS Hausen, sind seit dem ersten Mal immer wieder da, "weil die Organisation super ist". Und alles andere auch: Zeiten unter einer Stunde - eine Leistung, mit der alle hochzufrieden sind. Die Kälte sei auch nicht so schlimm. "Dann ist der Boden schön hart - vergangenes Jahr ist uns der Schlamm zwischen den Zehen hervorgequollen."

Andreas Trock vom DSW Darmstadt lobt, der Duathlon liege "zeitlich gut im Training fürs Frühjahr". Ralf Tönjes vom RC Pedal Weiterstadt schätzt auch die Atmosphäre: "Im Pulk mit lauter gleich Verrückten macht es noch mal so viel Spaß." Den meisten seien die Zeiten auch nicht so wichtig. Nicht so für Lienhard Hersel von No Limits Sports Erlensee. Er stellte mit 53,24 Minuten einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Frauen siegte Jenny Schulz von Skills 04 Frankfurt, die den Streckenrekord der Frauen mit 57,20 Minuten um ganze fünf Minuten unterbot.

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