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New Yorks Alex Rodriguez hat nun auch seine Kollegen gegen sich. Foto: Brian Blanco

Spielergewerkschaft wollte Rodriguez ausschließen

Im Dopingstreit zwischen Baseball-Star Alex Rodriguez und der Profiliga MLB hat der Third Baseman der New York Yankees nun auch die Spielergewerkschaft MLBPA gegen sich.

Im Dopingstreit zwischen Baseball-Star Alex Rodriguez und der Profiliga MLB hat der Third Baseman der New York Yankees nun auch die Spielergewerkschaft MLBPA gegen sich.

Wie durch einen Bericht der Internetseite Yahoo!Sports.com jetzt bekannt wurde, hatten sich mehr als 40 Profis bereits am 13. Januar dafür ausgesprochen, Rodriguez aus der MLBPA auszuschließen. Juristen hatten jedoch umgehend gewarnt, dass ein derartiger Schritt rechtlich nicht erlaubt sei.

Nachdem Rodriguez im Zuge seiner Verwicklung in den Biogenesis-Doping-Skandal für 162 Spiele und somit die komplette Saison 2014 gesperrt wurde, hatte er sowohl die Liga als auch die MLBPA verklagt. Letztere, so der Vorwurf des 38-Jährigen, sei ihrer Verpflichtung, ihn fair zu repräsentieren, während der Anhörungen im November vor einem unabhängigen Richter nicht nachgekommen.

Jeder MLB-Profi zahlt pro Tag einen Mitgliedsbeitrag von 65 Dollar an die Gewerkschaft. Diese nutzt das Geld unter anderem für Anwaltskosten im Zuge von Gerichtsverhandlungen. Die Spieler zeigten sich empört darüber, dass ihre Beiträge jetzt zur Verteidigung gegen die Klage eines der reichsten Profis eingesetzt werden müssten. Rodriguez ist seit Jahren der Topvediener der Liga. 2007 hatte er einen Zehn-Jahres-Vertrag für 275 Millionen Dollar bei den Yankees unterschrieben. (dpa)

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