+
Sebastian Vollmer hat aus seiner Zeit als NFL-Profi dauerhafte Schädigungen seiner Gesundheit.

Super-Bowl-Gewinner Vollmer

Spielen unter Schmerzen

Der zweimalige Super-Bowl-Champion Sebastian Vollmer hat nach dem Ende seiner Erfolgskarriere im American Football dauerhafte Schädigungen seiner Gesundheit eingeräumt.

Der zweimalige Super-Bowl-Champion Sebastian Vollmer hat nach dem Ende seiner Erfolgskarriere im American Football dauerhafte Schädigungen seiner Gesundheit eingeräumt.

„Es gibt Langzeitschäden, das bleibt nicht aus. Ich hatte zwölf Operationen, plus diese unzähligen Dinge ohne OP. Das hintere Kreuzband ist noch immer gerissen“, sagte der 36 Jahre alte Ex-Profi in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag). Zuvor hatte er seine unterschiedlichen Lebenssituationen in seinem Buch „German Champion“ geschildert.

2014 und 2016 hatte der Football-Star aus Kaarst mit den New England Patriots den Super Bowl erkämpft und Glücksgefühle genossen. „Aber der Weg dahin, die Niederschläge, die ich überwinden musste - dass sollten aktuelle Spieler wissen“, begründete er die Beweggründe für sein Buch. Man müsse „wissen, wie es mit Verletzungen aussieht, mit denen man seinen Körper geradezu vernichten kann.“

Für ihn sei es ein großes Thema gewesen, nach der Karriere sein Gewicht drastisch zu reduzieren. „150 Kilo rumzutragen, ist nicht besonders gesund. Jetzt wiege ich ungefähr 115. Ich wollte meinem Körper die Chance geben, sich wohl zu fühlen“, erläuterte er. Wegen der vielen Verletzungen sieht er sich „am extremen Ende, was das Pech angeht. Die Nebensaison bestand jedes Mal aus Reha, also fünfeinhalb bis sechs Monate herankämpfen. ... Du fährst nie in Urlaub, nie nach Hause nach Deutschland, weil Du ständig in der Reha bist, das zehrt.“ (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion