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Sanktion wegen "Einmischung"

CAF sperrt Togo für zwei Afrika-Cups

Weil die Regierung Togos nach dem Anschlag vor dem Eröffnungsspiel den Rückzug angeordnet hatte. darf Togos Fußball-Nationalmannschaft nicht an den nächsten beiden Turnieren um den Afrika-Cup teilnehmen.

Luanda. Togos Fußball-Nationalmannschaft darf nicht an den nächsten beiden Turnieren um den Afrika-Cup teilnehmen. Das beschloss die Afrikanische Fußball-Föderation (CAF) am Samstag . Damit reagierte die CAF auf die "Einmischung" der Regierung Togos, die nach einem Anschlag auf den Mannschaftsbus ihres Nationalteams mit zwei Toten zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel den Rückzug angeordnet hatte. Togos Nationalcoach Hubert Velud kündigte einen Einspruch gegen das Urteil an. "Uns bleibt wirklich nichts erspart. Das ist höchst unmoralisch. Das können wir nicht akzeptieren, wir müssen reagieren", sagte Velud der französischen Sportzeitung L´Équipe.

Der Franzose nahm auch die Präsidenten des Weltverbandes Fifa und der Europäischen Fußball-Union Uefa in die Pflicht. "Ich bin gespannt, ob Blatter oder Platini diese Entscheidung gutheißen. Ich werde einen offiziellen Appell an die internationalen Instanzen richten, damit sie reagieren", sagte Velud.

Bei dem Überfall auf der Anreise nach Angola kamen der Trainer- Assistent und ein Pressesprecher des Nationalteams ums Leben. Insgesamt neun Menschen wurden verletzt. Während die Spieler eine Teilnahme am Turnier zunächst ausgeschlossen, sich dann aber doch für einen Verbleib ausgesprochen hatten, veranlasste Togos Premierminister Gilbert Houngbo die sofortige Heimreise der Delegation.

"Die Entscheidung der Politiker entspricht nicht dem Reglement der CAF und des Afrika-Cups. Deshalb hat das Exekutiv-Komitee so entschieden und Togos Verband zudem mit einer Geldstrafe in Höhe von 50000 US-Dollar belegt", so die CAF. Die Entscheidung stieß in Togo auf Empörung. "Ich bin extrem überrascht, umso mehr noch, weil man uns gesagt hatte, dass wir keine Sanktionen befürchten müssen", sagte Velud. "In Togo wird das niemand verstehen." dpa

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