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In Maßen genossene Sonnenbäder haben mehr Vorteile als Risiken, sagen Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams.
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In Maßen genossene Sonnenbäder haben mehr Vorteile als Risiken, sagen Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams.

Studie

Sonnenstrahlen bringen der Gesundheit mehr Nutzen als Schaden

In Maßen genossene Sonnenbäder haben mehr Vorteile als Risiken, sagen Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams.

Washington (ddp). In Maßen genossene Sonnenbäder haben mehr Vorteile als Risiken, sagen Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams: Zwar steigt mit dem Sonnenbad auch die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. Doch regen die Sonnenstrahlen auch die Produktion von Vitamin D in der Haut an - ein wichtiger Schutzfaktor gegen zahlreiche Leiden, etwa neurologischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Krebs im Inneren des Körpers. Im Streit, ob eine höhere Dosis Sonnenstrahlen dem menschlichen Körper schade oder nütze, spreche vieles für den Nutzen, schreiben die Forscher um Johan Moan von der Universität in Oslo im Fachmagazin "PNAS" (Online-Vorabveröffentlichung, Bd. 105, S. 668).

In einer Übersichtsstudie trugen die Forscher eine Vielzahl von Daten aus Untersuchungen und Erhebungen verschiedener Länder zusammen. Dazu zählten beispielsweise die Intensität der Sonnenstrahlen, deren ultravioletter Anteil die Vitamin-D-Produktion in der Haut anregt. Außerdem betrachteten sie die Häufigkeiten von Hautkrebs und anderen Krankheiten, bei denen Vitamin D als Schutzfaktor eine Rolle spielt. Die Forscher mussten eine ganze Reihe an Besonderheiten berücksichtigen: So produzieren in der dunklen Jahreszeit beispielsweise die Norweger im hohen Norden fast gar kein Vitamin D in der Haut. Sie nehmen in der Wintersaison aber viel Vitamin D über Fischprodukte auf.

Seit etwa 1990 konnte in etlichen Ländern der Anstieg von Hautkrebsfällen gestoppt werden, schlossen die Forscher aus ihren Daten. Dies sei auf Aufklärungskampagnen, die Sonne zu meiden, und die bessere Vorsorge zurückzuführen. Ferner stellten sie fest: Je weiter südlich eine Bevölkerungsgruppe lebe und je höher damit die Sonneneinstrahlung und Vitamin-D-Produktion, desto größer ist auch die Überlebenswahrscheinlichkeit nach einer Krebserkrankung. Unter Berücksichtigung der vielen anderen positiven Wirkungen des Vitamins D auf den Organismus sei es daher falsch, der Sonne ganz aus dem Weg zu gehen, resümieren die Wissenschaftler.

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