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Qual der Wahl am Sonnenbrillen-Regal: Form und Farbe sind Geschmackssache, aber der tatsächliche Sonnenschutz sollte sich dem nicht unterordnen.

Sonnenbrille muss kompletten UV-Schutz bieten

Auf "CE-Kennzeichnung oder UV-400-Siegel achten

Frankfurt/Main (ap). Eine gute Sonnenbrille muss das schädliche ultraviolette Licht komplett ausfiltern, dicht schließen und handwerklich sauber gefertigt sein. Um sicher zu gehen, sollte man sie daher möglichst in Fachgeschäften kaufen, sagt der Sprecher des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands, Georg Eckert, der Nachrichtenagentur AP. Das gelte ganz besonders bei Sonnenbrillen für Kinder.

Eine "CE"-Kennzeichnung oder auch das "UV-400"-Siegel stelle sicher, dass ein gründlicher Schutz vor den unsichtbaren UV-Strahlen geboten werde. Wichtig sei auch, dass keine seitliche Randstrahlung ins Auge dringen könne, sagte Eckert. UV-Licht schädige den vorderen Augenbereich und führe zu entzündlichen Veränderungen der Bindehaut und der Hornhaut, was sehr schmerzhaft sein könne.

"Immer dann, wenn man Sonnenschutz für die Haut braucht, ist auch eine Sonnenbrille sinnvoll", erläutert Augenarzt Dieter Friedburg. Die Qualität der Gläser sei deshalb so wichtig, weil sich die Pupille durch Lichteinfall verenge und bei Dunkelheit weite. Wenn eine dunkel getönte Brille UV-Licht passieren lasse, wäre dies also noch gefährlicher. Ob Langzeitschäden durch UV-Licht am Auge auftreten könnten, werde diskutiert, sei aber noch nicht wissenschaftlich erwiesen, sagte Friedburg.

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