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Snowboarderin Amelie Kober hat Probleme mit dem Sprunggelenk.

Karriereende kein Thema

Snowboarderin Kober muss am Sprunggelenk operiert werden

Snowboarderin Amelie Kober muss erneut am Sprunggelenk operiert werden und den nächsten Wettkampfstart deswegen auf unbestimmte Zeit verschieben.

Snowboarderin Amelie Kober muss erneut am Sprunggelenk operiert werden und den nächsten Wettkampfstart deswegen auf unbestimmte Zeit verschieben.

„Ich werde jetzt 31. Da sollte man so vernünftig sein und das in Ruhe abwarten“, sagte Kober beim Medientag von Snowboard Germany in München. Ein Karriereende sei derzeit kein Thema. Sie meinte aber auch: „Das Herz blutet nicht. Ich habe meine Zeit gehabt. Wenn es noch eine Saison gibt, ist es gut. Wenn nicht, dann nicht.“ Ihre Motivation sei, nach einer guten Weltcup-Saison und gesund aufzuhören.

Die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin hatte sich vor einem Jahr das linke Sprunggelenk gebrochen. Weil sie sich für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang qualifizieren wollte, fuhr die Raceboarderin im Januar schon wieder Weltcup-Rennen. „Ich habe viel zu früh wieder angefangen zu fahren“, sagte Kober. „Aber ich habe das nicht bereut. Olympia ist einfach nur alle vier Jahre und bei mir war auch klar, dass das eher meine letzten Spiele sein würden.“

Kober hatte 2006 bei den Winterspielen von Turin mit Silber als erste Deutsche eine Medaille in der Disziplin Parallel-Riesenslalom gewonnen. 2014 holte sie in Russland noch Bronze im Parallel-Slalom.

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