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Immer noch "Fast-Food", aber "Bio": Einen Currywurst-Stand weihte Bruder Taddaeus im Mai 2003 in Berlin anlässlich der ersten angebotenen Bioland-Currywürste.

"Smart-Food" statt "Fast-Food"

Private Krankenversicherung will Kindern gesunde Ernährung schmackhaft machen

Frankfurt. Wer lieber vor Fernseher und Computer sitzt als sich zu bewegen, wird dick. Das zeigt die jüngste Statistik: Weltweit stuft die WHO 17 Millionen Kinder unter fünf Jahren als übergewichtig ein. In Deutschland ist jedes fünfte Kind zu dick und es werden immer mehr. Eine weitere Ursache dafür liegt in der falschen und zu fetten Ernährung von Kindern und Jugendlichen.

Diesem Trend entgegenwirken wollen die Workshops der "Allianz Private Krankenversicherung", die seit November in vielen deutschen Großstädten stattfinden. Unter dem Motto "Smart Food statt Fast Food" soll Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden.

Denn übergewichtige Kinder haben nicht nur körperliche, sondern oft auch psychische Probleme. Dies führt häufig zu Schwierigkeiten in der Schule und in der Ausbildung. Ausgewogene Ernährung ist also nicht nur die Grundlage für Wohlbefinden und Gesundheit, sondern auch für Erfolg.

Essensvorlieben bilden sich früh aus, und das möchte die Kampagne nutzen. Ernährungswissenschaftler bringen Fünft- und Sechstklässlern einen Vormittag lang bei, wie man sich gesund ernährt. Eine leichte Frühstücksalternative ist beispielsweise der "Fit-Burger", der von den Schülern selbst belegt wird.

Um nach dem Essen wieder Energie zu tanken, helfen verschiedene Bewegungsübungen. Außerdem lernen die Kinder, wie ihre Verdauung funktioniert und was Nährstoffe sind. Zum Abschluss erhält jedes Kind einen Ernährungsratgeber, in dem das Gelernte nachgelesen und vor allem nachgemacht werden kann.

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